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Immobilienkrise: IndyMac steht unter Betrugsverdacht

Ein Fall für das FBI: Gegen die zusammengebrochene Hypotheken- und Bausparbank IndyMac wird wegen des Verdachts auf Betrug ermittelt. Bei der Vergabe von Darlehen soll es scheinbar zu einigen Unregelmäßigkeiten gekommen sein.

Die US-Bundespolizei FBI ermittelt gegen die zusammengebrochene Hypotheken- und Bausparbank IndyMac wegen möglichen Betrugs im Zusammenhang mit der Vergabe von Darlehen.

Das erfuhr die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch aus Ermittlerkreisen. Es war zunächst nicht bekannt, wie lange die Untersuchung bereits läuft.

Die Ermittlungen konzentrieren sich den Angaben zufolge auf das Unternehmen und nicht auf Einzelpersonen. Die kalifornische Bank war am vergangenen Freitag von den Aufsichtsbehörden geschlossen worden.

Sämtliche Bankgeschäfte von IndyMac wurden mit sofortiger Wirkung an die staatliche Bundeseinlagensicherung (FDIC) übertragen, die mit einer Belastung von vier bis acht Milliarden Dollar rechnet.

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