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Stiftung Warentest: Billig-Katzenfutter ist top - sechs teure Produkte fallen durch

Muss es Sheba, Whiskas oder Kitekat sein - oder sind die Discounter-Katzenfutter nicht auch in Ordnung? Die Stiftung Warentest hat Nahrung für Katzen geprüft. Überzeugen konnten billige Produkte. Teure fielen durch.

Katzenfutter bei Warentest

Katzenfutter im Check der Stiftung Warentest

Für die Katze nur das Beste: Jährlich geben Deutschlands Katzenbesitzer knapp 1,6 Milliarden Euro für das Futter der rund 13 Millionen Stubentiger aus - 2007 waren es hingegen nur 1,2 Milliarden Euro. Das Wohl der lieben Vierbeiner lassen sich die Halter also einiges kosten. Aber ist teures Futter auch immer besser als günstige Alternativen?

Die Stiftung Warentest hat sich 25 Feuchtfutter im Check genauer angesehen. Dabei wurde die ernährungsphysiologische Qualität, der Schadstoffgehalt, Ernährungsempfehlungen und die Deklaration samt Werbeversprechen untersucht. Geprüft wurden nicht nur gängige Markenhersteller und Premium-Futter, sondern auch günstige Eigenmarken und Discounterprodukte. Das Ergebnis: Die billigen Katzenfutter können punkten. Testsieger ist "Gut & Günstig - Zarte Stückchen mit Huhn in feiner Soße" von Edeka mit einer Gesamtnote von 1,2.  Die Tagesration kostet 23 Cent - und ist damit eines der günstigsten Futter im Test. Zwar platzieren sich Markenprodukte von Kitakat, Sheba und Whiskas im oberen Drittel des Tests - doch einige Discounterprodukte konnten die Warentester eher überzeugen. Hier können Katzenbesitzer Geld sparen.

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Katzenfutter in Bio-Qualität in der Kritik

Doch es gibt klare Testverlierer: Von den 25 geprüften Sorten erhalten sechs die Note "Mangelhaft". Darunter sind das Bio-Futter von Das Futterhaus und Defu. Auffällig: Unter den Testverlierern sind einige sehr teure Futter. So kostet das Defu-Futter 1,53 Euro pro Tagesration und ist somit mehr als sechs Mal so teuer wie der Testsieger. Die Warentester bemängelten: Die Fütterempfehlungen waren (nicht nur) bei den mangelhaften Produkten unklar. Außerdem enthielten die abgestraften Futter zu wenig oder zu viel der Schlüsselnährstoffe wie Fett, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Ein weiteres Problem: Jedes zweite Produkt im Test enthielt zu viel Phosphor. Das kann den Nieren der Katzen zusetzen. 

Den gesamten Test und nützliche Tipps zum richtigen Füttern der Katze bekommen Sie gegen Gebühr unter www.test.de

Hund und Katzen beim Fressen


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