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Verdienst-Check: Was verdient eigentlich ein Kfz-Mechaniker?

Ein stotternder Motor oder eine quietschende Bremse: Wenn das Auto kaputt ist, hilft nur die Fahrt in die Werkstatt. Die Rechnung ist oft happig - doch was verdienen die Kfz-Mechaniker?

Kfz-Mechaniker

Es gibt Dinge, die kann man auch mit ein wenig Sachverstand und Geschick selbst reparieren. Einen verstopften Abfluss beispielsweise. Aber gerade wenn das Auto zickt, muss meist ein Fachmann ran. Mehr als 37.000 Autowerkstätten gibt es in Deutschland. Rund 21.000 davon sind auf bestimmte Automarken spezialisiert, der Rest kümmert sich als freie Werkstatt um jedes Fabrikat.

Unterschiedliche Gehälter bei Kfz-Mechanikern

Doch was verdienen Kfz-Mechaniker eigentlich? Das Kraftfahrzeughandwerk hat einen Tarifvertrag, der von der IG Metall mit den Arbeitgebern ausgehandelt wurde. Allerdings gibt es für Bundesländer und Regionen unterschiedliche Verträge. So verdienen Autoschrauber in Sachsen, die ohne vorherige Kenntnisse und nur mit kurzer Einarbeitung mitarbeiten, rund 1850 Euro brutto pro Monat. Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, verdient schon über 2300 Euro pro Monat.

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In Bayern bekommen die ungelernten Mitarbeiter rund 2200 Euro, mit einer Ausbildung erhalten Kfz-Mechaniker rund 2700 Euro und in der höchsten Einkommensgruppe sind es monatlich 4800 Euro. Damit gehören die Süddeutschen zu Einkommensgewinnern unter den Automechanikern. Das durchschnittliche Brutto-Monatsgehalt beläuft sich für Kfz-Mechaniker auf rund 2800 Euro - wenn sie tarifgebunden arbeiten (und ohne Zulagen). Ohne Tarifbindung verdienen die Mitarbeiter deutlich weniger: Laut der Hans-Böckler-Stiftung verdient die Hälfte der Autoschrauber weniger als 2572 Euro pro Monat. 

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Kleine Unternehmen (bis 500 Mitarbeiter): 32.638 Euro

Mittlere Unternehmen (500 bis 1000 Mitarbeiter): 37.415 Euro

Große Unternehmen (mehr als 1000 Mitarbeiter): 41.798 Euro

Weihnachtsgeld für Automechaniker

Die wöchentliche Arbeitszeit variiert in Deutschland zwischen 36 und 37,5 Stunden. In Nordrhein-Westfalen nimmt die Wochenarbeitszeit mit dem Alter ab. So gilt dort für Mitarbeiter, die älter als 55 Jahre sind, die 35-Stunden-Woche. Weihnachtsgeld ist ebenfalls im Tarif festgeschrieben. Wer mindestens sechs Monate ununterbrochen im Betrieb gearbeitet hat, bekommt die Hälfte eines durchschnittlichen Monatseinkommens als Jahressonderzahlung. Vermögenswirksame Leistungen unterstützen nur Betriebe in Westdeutschland. In den Ost-Ländern passiert dies höchstens freiwillig.

Hier finden Sie eine Übersicht der IG Metall zu den aktuellen Tariflöhnen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.