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Krise: Industrie baut in großem Stil Stellen ab

Krise frisst Arbeitsplätze: In der deutschen Industrie arbeiten nach jüngsten Zahlen mehr als 200.000 Menschen weniger als noch ein Jahr zuvor. Besonders stark betroffen vom Jobabbau sind deutsche Schlüsselbranchen.

Die Wirtschaftskrise führt in Deutschlands Industrie zu großflächigem Stellenabbau. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, beschäftigte das Verarbeitende Gewerbe im September 233.000 Menschen weniger als noch ein Jahr zuvor - ein Minus von 4,4 Prozent. In den Unternehmen mit 50 oder mehr Beschäftigen waren danach gut fünf Millionen Personen angestellt.

Besonders hoch war der Stellenrückgang im Maschinenbau (minus 4,5 Prozent), in der Autoindustrie (minus 4,8 Prozent), in der Gummi- und Kunststoffproduktion (minus 4,8 Prozent) sowie in der Metallindustrie (minus 6,5 Prozent). Der einzige Lichtblick in der Statistik: die Lebens- und Futtermittelbranche mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl von 1,5 Prozent.

AFP / AFP
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