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Milliardendeal Brillenhersteller Luxottica und Essilor fusionieren

Luxottica gehört unter anderem Ray-Ban
Manche Luxottica-Brillen erlangen Kultstatus, so wie Roger Sterlings "Ray-Ban" aus der US-Serie "Mad Men"
© Frederic J. Brown/AFP
Brillen der Marken Ray-Ban, Armani oder Chanel werden zukünftig unter neuem Dach gefertigt. Luxottica, der weltgrößte Brillenhersteller, wird sich mit dem französischen Brillenglas-Spezialist Essilor vereinigen.

Der italienische Weltmarktführer für Brillen Luxottica plant eine Fusion mit Essilor, einem französischen Brillenglas-Spezialisten. Dies gaben beide Unternehmen am Montag in Mailand und Paris bekannt. Luxottica produziert unter anderem die Marke Ray-Ban, sowie Gestelle für andere Luxusmarken wie Armani, Chanel oder Versace.

Luxottica-Gründer soll Unternehmenschef werden

Das neue Unternehmen werde einen Jahresumsatz von mehr als 15 Milliarden Euro sowie 140.000 Beschäftigte in rund 150 Ländern haben. Chef soll Luxottica-Gründer Leonardo Del Vecchio werden. Die von ihm kontrollierte Holding Delfin werde nach dem Zusammenschluss zwischen 31 und 38 Prozent der Anteile des neuen Konzerns halten, hieß es.

Delfin kontrolliert über 60 Prozent der Aktien des italienischen Unternehmens, das an der Börse derzeit knapp 24 Milliarden Euro wert ist. Essilors Börsenwert ist in den vergangenen Monaten vor allem wegen einiger Probleme in den USA um fast ein Fünftel auf 22 Milliarden Euro gefallen.

Milliardendeal: Brillenhersteller Luxottica und Essilor fusionieren
mrk DPA

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