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Milliardenverlust: Deutsche Bank schmiert ab

Horrormeldungen aus der Wirtschaft: Erst verkündet das Statistische Bundesamt düsterste Konjunkturzahlen, dann schockt die Deutsche Bank die Börse mit einer tiefroten Bilanz. Der Branchenprimus verbucht im vierten Quartal knapp fünf Milliarden Euro Verlust, die Aktie rauschte in den Keller. Immerhin: Die Post steigt ein und sorgt so für Linderung, wenn auch nur für eine kurze Zeit.

Die Finanzkrise hat bei der Deutschen Bank am Jahresende zu tiefroten Zahlen geführt. Der deutsche Branchenprimus sagte am Mittwoch einen Verlust nach Steuern für das vierte Quartal von 4,8 Milliarden Euro voraus. Als Grund führte die Bank in ihrer überraschenden Mitteilung "außerordentlich schwierige Marktbedingungen" an, die den Eigenhandel mit Aktien und Kreditprodukten belastet hätten. Zudem habe sich der Abbau von Risikopositionen kurzfristig negativ niedergeschlagen. Für das Gesamtjahr 2008 geht die Bank von einem Nettoverlust von 3,9 Milliarden Euro aus. Im Vorjahr schrieb das Geldhaus noch Rekordgewinne.

Trotz der neuen Belastungen erwartet die Bank keine nennenswerten Auswirkungen auf die Kapitalstärke, die sie weiter in Höhe der Zielgröße von zehn Prozent erwartet. Zudem rechnet sie mit einer Dividende für 2008 von 50 Cent pro Aktie. Die Aktie der Bank brach dennoch um mehr als sechs Prozent ein.

Ackermann räumt Schwächen ein

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann räumte Schwächen seines Instituts in der aktuellen Finanzkrise ein. Über den Milliardenverlust im vierten Quartal sei die Deutsche Bank "sehr enttäuscht", erklärte Ackermann laut Mitteilung des Dax-Konzerns. "Das extrem schwierige Marktumfeld hat einige Schwächen in der Bank aufgezeigt." Die Kapitalstärke ermögliche es der Bank aber, den "extrem schwierigen Marktbedingungen Stand zu halten und die notwendigen Schritte zum Risikoabbau zu ergreifen".

Zugleich wurde bekannt, dass die Deutsche Post vorübergehend bei der Deutschen Bank einsteigt und so den Verkauf der Tochter Postbank absichert. Die Deutsche Post erhalte für den Verkauf von zunächst 22,9 Prozent ihrer Tochter Postbank rund acht Prozent der Deutschen Bank. Das teilten die beiden Konzerne am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung mit. Damit wird indirekt auch der Staat, dem zum Teil die Deutsche Post gehört, an der größten deutschen Bank beteiligt.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Deutsche Bank weitere 27,4 Prozent der Postbank über eine Pflichtumtauschanleihe erhält. Für zusätzliche 12,1 Prozent bestehe weiterhin eine Kaufoption für die Deutsche Bank. Der Barwert der Transaktion entspreche 4,9 Milliarden Euro.

Reuters/DPA / DPA / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.