Nach Absage von Springer und WAZ Aust will "Die Woche" nicht aufgeben


Nach dem Rückzug der WAZ Mediengruppe und der Axel Springer GmbH aus dem Magazin-Projekt "Die Woche" zeigt sich Initiator Stefan Aust dennoch zuversichtlich.

Der frühere "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust muss sich neue Gesellschafter für sein geplantes Wochenmagazin suchen. Die in Essen sitzende WAZ Mediengruppe, die Axel Springer GmbH und Aust selbst teilten am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mit, die beiden Verlagshäuser hätten sich entschieden, "das Projekt im gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld nicht weiterzuverfolgen". Aust werde das Projekt jedoch mit anderen Partnern fortsetzen.

Der frühere "Spiegel"-Chef selbst sagte der Nachrichtenagentur DAPD, die Absage der potenziellen Partner sei für ihn nicht überraschend gekommen. Ob es schon mögliche neue Interessenten für eine Zusammenarbeit gibt, wollte Aust nicht sagen. Er sei aber "ziemlich zuversichtlich", dass sein Projekt verwirklicht werde.

Aust arbeitet seit Sommer vergangenen Jahres an der Entwicklung des neuen wöchentlichen Nachrichtenmagazins, das unter dem Arbeitstitel "Woche" läuft.

APN APN

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