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Nach geplatztem Eröffnungstermin Gesellschaft der Berliner Flughäfen wirft Generalplaner raus


Konsequenz aus dem geplatzten Eröffnungstermin: Der Generalplaner für den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg wurde entlassen. Die Flughafengesellschaft will Teile der Bauüberwachung jetzt selbst übernehmen.

Die Gesellschaft der Berliner Flughäfen hat am Mittwoch dem Generalplaner für den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) gekündigt. Planung und Bauüberwachung für das BER-Terminal und weitere Gebäude würden der Firma PG BBI "mit sofortiger Wirkung" entzogen, wie die Gesellschaft mitteilte. Grund sei insbesondere die mangelhafte Koordinierung bei der Bauüberwachung. Die Flughafengesellschaft wird nach eigenen Angaben jetzt "Teile der Bauüberwachung" selbst übernehmen.

Die Entscheidung, sich von dem Generalplaner zu trennen, ist eine Konsequenz aus der Verschiebung der Inbetriebnahme des neuen Flughafens. Diese war nach Angaben der Flughafengesellschaft notwendig geworden, weil der Brandschutz im Terminalgebäude nicht zum geplanten Eröffnungstermin am 3. Juni fertiggestellt werden konnte. In der vergangenen Woche entließen Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bereits den Geschäftsführer des Flughafens, der für die Bauarbeiten am BER verantwortlich war.

jwi/AFP AFP

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