Preiskrieg der Discounter Einkaufen wird billiger


Gute Nachricht für Konsumenten: Die Discounter Aldi und Penny haben am Montag erneut ihre Preise gesenkt. Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass die Billiganbieter an der Preisschraube drehen. Doch was die privaten Einkäufer freut, schmeckt den Konkurrenten im Einzelhandel überhaupt nicht.

Der Preiskrieg bei den deutschen Discountern wird immer heftiger. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr haben die Discounter Aldi und Penny am Montag die Preise für zahlreiche Produkte von der Butter bis zum Prosecco, von Feinwaschmitteln bis zur Fertigpizza. Die Preisrückgänge betrugen im Einzelfall bis zu 20 Prozent.

Billiger wurden erneut auch Milchprodukte wie Butter oder Yoghurt. So sank der Preis für eine 250-Gramm-Packung deutscher Markenbutter von 73 auf 65 Cent. Die Preissenkungen dürften auf den gesamten deutschen Lebensmittelhandel ausstrahlen. Denn Aldi gilt in der Branche als Preisführer, an dem sich alle anderen Unternehmen orientieren müssen.

Zudem dürfte der Preiskampf der Discounter den Wettbewerb im deutschen Handel weiter verschärfen. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Discounter ihren Marktanteil um einen weiteren Prozentpunkt auf 44 Prozent gesteigert, wie das Magazin "Focus" unter Berufung auf die Gesellschaft für Konsumforschung GfK berichtete. Damit hätten Aldi, Lidl und Co innerhalb von sechs Jahren ihren Anteil um gut sieben Punkte erweitert, hieß es weiter. Die Supermärkte seien im gleichen Zeitraum hingegen um mehr als ein Viertel auf 23,3 Prozent abgestürzt.

AP AP

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