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Rosenkrieg de Luxe: Teure Scheidung: Ex-Model verlangt 240 Millionen Euro für Luxus-Lifestyle

Ex-Model Christina Estrada möchte nach der Scheidung von ihrem reichen Gatten nicht auf den gewohnten Luxus verzichten. Einem Londoner Gericht erklärte sie detailliert, wofür sie die Millionen des Ex benötigt.

Christina Estrada

Christina Estrada auf einem Event von Naomi Campbell und Burberry in London

Christina Estrada hatte ihre große Zeit in den 90ern. Das Model zierte unter anderem den Pirelli-Kalender und soll sogar mit Prinz Andrew angebandelt haben. Nun sorgt die 54-Jährige mit einem der teuersten Scheidungskriege für Aufsehen, den das Vereinigte Königreich je gesehen hat. Nach dem Ende der 13-jährigen Ehe mit dem saudischen Scheich Walid Juffali streitet Estrada um Alimente in Rekordhöhe.

Laut Daily Mail hat Estrada eine gütliche Einigung durch Zahlung einer einmaligen Summe von 37 Millionen Pfund (45 Millionen Euro) abgelehnt. Stattdessen fordert sie die nicht unerhebliche Summe von 196 Millionen Pfund (240 Millionen Euro). Vor einem Londoner Scheidungsgericht legte sie am Dienstag detailliert dar, weshalb ihr ein Leben ohne diese Millionen nicht zuzumuten sei. Die Liste, von der die Daily Mail en detail berichtet, gibt einen Einblick in das surreale Leben des superreichen Ex-Models.

Kleidung für eine Million Pfund pro Jahr

Schlappe 55 Millionen Pfund benötigt Estrada nach eigener Aussage, um sich ein standesgemäßes Eigenheim zuzulegen, in dem sie mit ihrer Tochter leben kann. Ein Angebot der Gegenseite, eine Immobilie über 3,5 Millionen Pfund zu erwerben, lehnte Estrada ab. Dies sei "unter dem Lebensstandard, den wir gewohnt sind".

Mit so einer prächtigen Hütte muss auch der Rest des Lifestyles Schritt halten. Für Kleidung veranschlagt Estrada ein jährliches Budget von rund 1 Million Pfund. Darin enthalten sind 54 Paar Schuhe für 21.000 Pfund, vier Pelzmäntel für 40.000 Pfund und Haute Couture-Kleider für 109.000 Pfund. Außerdem braucht Estrada jedes Jahr zwei neue Luxus-Handtaschen (58.000 Pfund), sechs normale Handtaschen (23.000 Pfund) und zehn Clutch-Handtaschen (35.000 Pfund). 4000 Pfund für 15 Sonnenbrillen sind da fast schon ein Schnäppchen.

Die Begründung, die Estrada für die extravaganten Ansprüche vor Gericht liefert, ist einfach: "Ich bin Christina Estrada. Ich war ein internationales Top-Model. Ich habe diese Leben gelebt. Das ist es, was ich gewohnt bin."

Wimbledon-Tickets und Luxus-Urlaub

Ihre gesellschaftlichen Verpflichtungen nimmt Estrada ebenfalls ernst. Daher benötigt sie jedes Jahr 28.000 Pfund für Wimbledon-Tickets und 50.000 Pfund, um ein bescheidenes Weihnachtsessen für 50 bis 150 Gäste auszurichten. Butler, Haushaltshilfen, Chauffeur, Nanny und weiteres Personal müssen aber selbstverständlich das ganze Jahr über bezahlt werden - macht etwa 335.000 Pfund. Für Essen und Trinken reichen schlappe 100.000 Pfund, nochmal so viel geht allerdings für Schönheitsbehandlungen und Gesichtscreme drauf.

Auch die Urlaubskosten vergisst Frau Estrada nicht. Vom Luxus-Alltag raus in eine nullachtfünfzehn Ferien-Absteige geht natürlich gar nicht. Die Miete für zwei Wochen Luxusjacht schätzt Estrada auf rund 500.000 Pfund, da ist das Trinkgeld für die Crew dann aber auch schon drin. Der Paris-Aufenthalt in der Präsidenten-Suite des Ritz schlägt mit 250.000 Pfund ins Kontor, plus 75.000 für das Zimmer der Nanny. Bleiben noch schmale 100.000 Pfund für zwölf Übernachtungen in Südfrankreich.

Die Anwälte von Walid Juffali, der an Krebs erkrankt ist und nicht selbst vor Gericht auftritt, weisen Christina Estradas Ansprüche als vollkommen übertrieben zurück. Mit dem mutmaßlich milliardenschweren Scheich, Chef des saudischen Großkonzerns E.A. Juffali and Brothers, träfe es allerdings keinen Armen. Die Scheidung hatte Estrada eingereicht, nachdem Juffali im Jahr 2012 eine zweite Ehefrau - ein 25-jähriges libanesisches Model  - geheiratet hatte, was nach saudischem Recht möglich ist.

 

bak