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Mutter kanzelt Manager ab: Supermarkt-Chefs blamieren sich beim Testkauf im eigenen Laden

Die Aufgabe für die Manager der australischen Supermarktkette Coles war eigentlich einfach: Erledigen Sie einen Wocheneinkauf für eine vierköpfige Familie. Doch was im Einkaufswagen der Chefs landete, war nicht alltagstauglich.

Supermarkt

Mit kleinem Budget kann der Supermarkt-Einkauf zur Herausforderung werden

Wenn hochbezahlte Manager auf die Lebensrealität einfacher Kunden treffen, kann es schnell peinlich werden. Das mussten kürzlich die Chefs der australischen Supermarktkette Coles bei einem Testkauf in ihrem eigenen Laden erfahren, wie die Nachrichtenseite news.com.au berichtet.

Damit sie sich in die Lage der Kundschaft versetzen konnten, schickte Coles-Boss John Durkan seine Führungskräfte zu einem Testkauf in die eigenen Supermärkte. Die Aufgabe: Erledigen Sie den Wocheneinkauf für eine vierköpfige Familie, darunter zwei Teenager. Ausgeben durften die Manager nur 150 australische Dollar, soviel wie laut Statistikbehörde auch die durchschnittliche Familie beim Einkauf ausgibt.

Für die Supermarkt-Manager offensichtlich ein Realitäts-Schock: "Ich stand an der Kasse und fühlte den Druck, während die Summe mit einer alarmierenden Geschwindigkeit nach oben schoss", sagte einer der Teilnehmer. Ein anderer musste gar Produkte wieder zurückbringen, weil er das Budget überschritten hatte, was er als "ganz schön peinlich" beschrieb. "Frustrierend" fand einer der Manager auch die vielen Multi-Buy-Specials à la "kauf 3, zahl 2", die ihn "zwangen, mehr zu kaufen, um einen guten Preis zu bekommen".

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"Was soll ich mit sechs Scheiben Käse?"

Der Clou an dem Testkauf, für den die Manager je 45 Minuten Zeit hatten: Hinter der Kasse erwartete sie eine Familienmutter, die den Inhalt des Einkaufswagens auf Alltagstauglichkeit bewertete. Und die hatte den feinen Herren einiges zu sagen. So musste sich ein Manager rechtfertigen, wieso er zehn Dollar für ein Shampoo verballert hatte, ein anderer bekam das zu teure Mineralwasser vorgehalten.

Der nächste hielt sich für schlau, weil er eine Packung Käse zum halben Preis ergattert hatte, doch die Mutter zweier Teenager war wenig begeistert. "Was soll ich mit sechs Scheiben Käse?" Ihre Familie würde wöchentlich ein ganzes Kilo Käse verputzen. Auch die zwei Liter Milch im Wagen eines weiteren Testkäufers konnten nicht beeindrucken. "Meine Kinder verdrücken zehn Liter die Woche."

Das Experiment bewertet Coles-Chef Durkan als heilsame Lehre für seine Leute. Er kündigte an, künftig noch viel mehr Mitarbeiter durch das Programm zu schleusen.

bak
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(