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Umbau: Evonik will sich auf Chemiegeschäft konzentrieren

Der Mischkonzern Evonik will sich stärker auf sein Kerngeschäft Spezialchemie konzentrieren. Die Geschäftsbereiche Immobilien und Energie sollten abgespalten und für externe Investoren geöffnet werden, berichteten das "Handelsblatt" und die "Financial Times Deutschland" am Donnerstag.

Der Mischkonzern Evonik will sich stärker auf sein Kerngeschäft Spezialchemie konzentrieren. Die Geschäftsbereiche Immobilien und Energie sollten abgespalten und für externe Investoren geöffnet werden, berichteten das "Handelsblatt" und die "Financial Times Deutschland" am Donnerstag. Das habe der Aufsichtsrat beschlossen. Die Immobiliensparte solle mit der Wohnungsgesellschaft THS verschmolzen und nach 2011 an die Börse gebracht werden, hieß es. Die Energiesparte (Steag) solle mit externen Investoren weitgehend eigenständig betrieben werden.

Der heutige Evonik-Konzern war aus dem sogenannten "Weißen Bereich" der Ruhrkohle AG (RAG) und dem Spezialchemie-Unternehmen Degussa entstanden. Zu knapp 75 Prozent gehört Evonik der RAG- Stiftung, mit gut einem Viertel kaufte sich der Finanzinvestor CVC ein. Einer der Kritikpunkte an der Strategie von Evonik war bisher, dass es zwischen den einzelnen Einheiten den Mischkonzerns kaum Synergieeffekte gebe.

DPA / DPA