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UNTERNEHMEN: AMB will Minderheitsaktionäre ausschließen

Die AMB Generali Holding will bei ihren Versicherungstöchtern Minderheitsaktionäre ausschließen. Schön ist das nicht, aber erlaubt.

Einem Grundsatzbeschluss zufolge sollen die Minderheitsaktionäre der Aachener und Münchener Lebensversicherung, der Aachener und Münchener Versicherung, der Thuringia und der Volksfürsorge Holding ausgeschlossen werden, teilte die Holding am Dienstag mit. Basis dafür ist die am 22. Dezember verkündete Änderung des Aktiengesetzes, die diesen Schritt ermöglicht. Der geplante Ausschluss betrifft auch die Minderheitsaktionäre der nicht börsennotierten Gesellschaften Deutsche Bausparkasse Badenia und Central Krankenversicherung.

Die notwendigen Übertragungsbeschlüsse sollen den Angaben zufolge in der zweiten Juni-Hälfte auf den Hauptversammlungen der betroffenen Gesellschaften gefasst werden. Diese Übertragungsbeschlüsse werden für die außenstehenden Aktionäre jeweils eine Barabfindung vorsehen. Die Höhe der Abfindung soll auf Basis von Bewertungsgutachten ermittelt werden.

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