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Sturmschaden: Sturmschäden: Mieter muss meist nicht zahlen

Bei Sturmschäden an Wohngebäuden haftet meist die Gebäudeversicherung des Vermieters. Wird aber ein Teil der Wohnungseinrichtung beschädigt, so kommt die eigene Hausratsversicherung dafür auf.

Wenn es durch Stürme zu Schäden an einem Wohngebäude kommt, hat der Mieter mit der Regulierung der Schäden in der Regel nichts zu tun. So werden abgeknickte Dächer, umgekippte Schornsteine oder Schäden durch umgestürzte Bäume von der Wohngebäudeversicherung des Vermieters ersetzt. Das berichtet die vom Deutschen Mieterbund in Köln herausgegebene »MieterZeitung« (Ausgabe 01/2001). Auch Folgeschäden werden auf diese Weise gezahlt - zum Beispiel wenn durch kaputte Fensterscheiben Regen eindringt und Wände oder Fußböden schädigt.

Die Hausratversicherung springt hingegen ein, wenn durch den Sturm Teile der Wohnungseinrichtung beschädigt werden, so die »MieterZeitung«. Schäden an Tapeten, Anstrichen oder Fußbodenbelägen die der Mieter eingebracht hat, werden ebenfalls von der Hausratversicherung übernommen. Sie kommt zudem für bestimmte Schäden außerhalb der Wohnung auf - wenn der Mieter zum Beispiel auf eigene Kosten eine Markise oder eine Satellitenschüssel angebracht hat. Grundsätzlich sprechen die Versicherungen jedoch erst ab Windstärke Acht von einem Sturm - treten die Schäden bei schwächerem Wind auf, zahlen sie nicht.

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