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Schätzungsweise 2,4 Millionen Menschen in Deutschland sind Insektengift-Allergiker - aber viele wissen es gar nicht. Allergologe und Notarzt Wolfgang Sieber erklärt, weshalb ein Piks lebensbedrohlich werden kann und wie eine Hyposensibilisierung schützt.
Für die meisten Menschen ist der Stich einer Biene, Wespe, Hornisse oder Hummel zwar schmerzhaft, aber harmlos. Gefährlich ist er für jene, die allergisch auf das Gift reagieren: Schätzungen zufolge müssen in Deutschland jedes Jahr rund 3000 Betroffene vom Notarzt versorgt werden.
Pollen oder Tierhaare, Nüsse oder Mehl, Schmuck oder Kosmetik: Stoffe wie diese sind für die meisten Menschen eigentlich harmlos. Nicht aber für Allergiker. Ihr Körper bekämpft sie irrtümlich wie gefährliche Eindringlinge.
Fast überall in Deutschland blauer Himmel und pralle Sonne: Doch so schön der Sommer sein mag, er birgt auch Gefahren. stern.de erklärt, wie man Sonnenbrand, Hitzschlag, Wespenstich und Co. vorbeugt und was man tun kann, wenn es doch passiert ist.
Vogelgrippe, Dioxin in Eiern und Schweinefleisch, Pestizide im Gemüse: Bei all den kulinarischen Schreckensmeldungen fragt man sich doch manchmal, was man überhaupt noch essen darf. Agent Tony Chu hat ganz andere Sorgen: Er muss noch viel schlimmere Dinge essen, das ist sein Job. Stellen Sie sich vor, Sie würden bei einem Biss in einen Apfel plötzlich wissen, an welchem Baum diese Frucht hing. Vor ihrem geistigen Auge würden sie den Bauern sehen, der den Apfel in den Korb gelegt hat. Sogar das Insektengift, welches auf die Pflanze gesprüht wurde, könnten Sie schmecken. Und jetzt stellen Sie sich vor, sie beißen in einen Hamburger... Tony Chu ist Cibopath, er schmeckt die Herkunft seiner Nahrung. Immer. Nur wenn er rote Beete isst, sieht er keine Bilder, hört keine Stimmen. Chu ist Agent bei der PDA, einer Sondereinheit der Lebensmittelaufsicht. Die Behörde wurde von der Regierung mit besonderen Rechten ausgestattet, sie ist mächtiger als die Polizei. Der Grund: Angeblich hat die Vogelgrippe Millionen Menschen dahingerafft. Hühner und anderes Geflügel sind daher verboten, die Epidemie soll sich nicht weiter verbreiten. Die Agenten der PDA haben die Aufgabe, Schmugglerringe zu sprengen und den illegalen Handel mit dem Federvieh zu unterbinden. Ein gefährlicher Job. Aber zum Glück hat Tony Chu ja diese besondere Fähigkeit. Und nun bekommt auch "Leichenschmaus", der Titel des ersten Bandes, einen Sinn. "Chew – Bulle mit Biss" ist so absurd und lustig, dass es ein Fest ist. Ein Feuerwerk an bizarren Ideen mit Überraschungen auf fast jeder Seite. Auch die Besetzungsliste ist grandios albern. Die Bandbreite reicht von Untergrundkämpfern in Clownskostümen, und Außerirdischen bis zu halbnackten russischen Vampiren in Polarstationen. An manchen Stellen ist "Chew" ein wenig eklig. Ein Biss in einen fauligen Finger oder Menschen, die sich spontan übergeben gehören nicht unbedingt in einen Wohlfühlcomic. Aber hier passt es, denn jedem Ekel folgt sogleich eine humorvolle Wendung. Als sich ein paar Gangster auf Tony Chu übergeben, sieht der Agent plötzlich Herzen - er hat sich verliebt. Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven und Mägen. Fieser Humor trifft geschmackliche Grenzgebiete. Aber wenn man sich erst einmal durchgebissen hat (Entschuldigung für den Kalauer) und so einige bittere Geschmackspillen geschluckt hat (noch einmal Entschuldigung), dann schmeckt der Comic ganz vorzüglich. John Layman und Rob Guillory wurden für "Chew – Bulle mit Biss" zurecht mit Preisen überschüttet, darunter den Eisner-Award sowie den Harvey-Award für die beste neue Serie 2010. " Chew – Bulle mit Biss " erscheint bei Cross Cult . Den ersten Band "Leichenschmaus" gibt es demnächst als Hardcover für 16,80 Euro. Offizielle Website zum Comic mit vielen Bildern
Allergien, Depressionen, Demenz - seit 20 Jahren breiten sich in Ost-Deutschland seltsame Krankheiten aus. Eine Anamnese.
Kieler Wissenschaftler haben nachgewiesen, was geplagte Eltern und behandelnde Kinderärzte schon lange vermutet haben: Kopfläuse zeigen eine Genveränderung, die sie unempfindlich für die gängigen Behandlungsmittel macht.
Trotz internationaler Proteste werden immer noch Wale gejagt und ihr Fleisch gegessen. Doch in der vermeintlichen Delikatesse stecken Quecksilber, Chlorverbindungen und andere Umweltgifte, berichten Naturschützer. Ob die Erkenntnis dem Walfang ein Ende setzt?
Lebensmittel-Allergiker mit einem allergischen Schock bekommen einer Studie zufolge oft nicht die Notfallmedikamente der ersten Wahl. Die Untersuchung des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (DAAB) warnt vor einer "Versorgungslücke" bei der Behandlung von Lebensmittel-Allergikern in Deutschland.
Malaria tötet in Afrika mehr Kleinkinder als Hunger, Aids oder Bürgerkrieg. Bekämpft wird die Krankheit aber immer noch mit Waffen von gestern.
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