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Wespen-Plage 15 Dinge, die Sie noch nicht über Wespen wussten


Das Trendtier des Jahres dürfte die Wespe werden. Der Sommer ist schön warm und trocken, was die Insekten ebenfalls schätzen. Angst muss man vor ihnen nicht haben - wenn man weiß, wie man mit ihnen umgehen muss.

Eigentlich sind wir Menschen ja völlig uninteressant für die Viecher: viel zu groß und essen kann man uns auch nicht. Dabei ist es genau das, was uns dann doch attraktiv für Wespen macht - unsere Speisen, vor allem die süßen. In diesem Jahr werden besonders viele der Insekten unterwegs sein, weil die Brutbedingungen im Frühsommer ideal waren. Und so sind sie Tiere jetzt in Scharen unterwegs und fliegen auf alles, was den (eigenen) Appetit stillen könnte. Aggressiv aber werden die Wespen erst in einigen Wochen, wenn sich ihre Staaten auflösen und sie auf sich gestellt, ihre letzten Lebenswochen verbringen. 

Diese und mehr Fakten zu den nützlichen Tierchen:

  1. Produzieren Wespen Honig? Nur die Honigwespe, die Vegetarierin unter den Tieren. Sie ernährt den Nachwuchs mit Pollen und Nektar - also so etwas in der Art wie Honig.
  2. Wespen bilden wie Bienen zwar Staaten, doch nur die Königin überlebt den Winter, der Rest stirbt. Wespennester werden deshalb nur ein Jahr lang bewohnt.
  3. Biene Maja ist eigentlich eine Wespe - zumindest farblich. Denn nur diese Insekten haben gelb-schwarze Körper, während Bienen bräunlich gefärbt sind.
  4. Wespennester bestehen aus morschem Holz, das die Tiere zerkauen. Bis zu 4000 Arbeiterinnen helfen beim Bau mit
  5. Männliche Wespen haben ein sehr einfaches Leben - oder eintönig, je nachdem. Denn ihre einzige Funktion besteht darin, die Königin zu begatten - danach sterben sie.
  6. Wespen lassen große Tiere, also auch den Menschen, eigentlich in Ruhe. Außer aber, sie fühlen sich bedroht - dann stechen sie. Manchmal setzten sie dabei auch einen Alarmstoff frei, der andere Wespen anlockt.
  7. Hornissen sind auch Wespen, genauer gesagt gehören sie zur Familie der Faltenwespen. Hornissen sind aber gleichzeitig auch natürliche Feinde der Gemeinen Wespe, einer der häufigsten Unterarten in Deutschland
  8. Wespen eignen sich besser zum Aufspüren von Sprengstoff- und Drogen als Hunde. Mittlerweile werden die Tierchen für diesen Einsatz abgerichtet.
  9. Vor einigen Jahren wurde in Indonesien eine wahre Monsterwespe entdeckt. Das Männchen wird bis zu sechs Zentimeter lang - fünfmal größer als hiesige Wespen.
  10. Die meisten Wespen ernähren ihren Nachwuchs mit Fleisch - meistens sind das andere Insekten.
  11. In milden Gegenden Neuseelands hat sich die eingeschleppte Gemeine Wespe zur Plage und Bedrohung einheimischer Tiere entwickelt.
  12. Der professionelle Umzug eines Wespennests (etwa im Fall von Allergien) kostet zwischen 50 bis 150 Euro. Zuständig dafür sind Stadtverwaltungen, Imker und Kammerjäger.
  13. Wer Wespen vertreiben will, sollte sie nicht anpusten. Das Kohlendioxid der Atemluft macht die Insekten aggressiv. Die Tiere lassen sich durch leichte, ruhige aber klare Abwehrbewegungen verjagen oder durch Basilikum - Wespen hassen Königskraut.
  14. Dagegen lieben Wespen alles, was süß ist: Kuchen, Erfrischungsgetränke für Cola oder Apfelsaftschorle, Obst aber auch Fleisch, Cremes, Parfums und bunte Kleidung
  15. Auch tote Wespen können noch stechen.

Mehr Informationen über Wespen und den Umgang mit ihnen gibt es hier:

Bund für Umwelt und Naturschutz (allgemeine Infos)

Deutsche Wildtierstiftung (wie man die Tiere loswird)

"Eltern" (wie man seine Kinder schützt)

Aktion Wespenschutz (telefonische Beratung)

nik

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