. .

Ratgeber Haut

Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
Ratgeber Haut

Anfassen mit Folgen

Haare stylen, Geschirr spülen, Schuhe putzen: Im Laufe eines Tages machen die Hände einiges mit. Manchmal reagieren sie über - mit einem allgergischen Ekzem. Ist das der Fall, brauchen die Hände Ruhe oder eine spezielle Salbe.

Allergisches Handekzem, Ekzem, Handekzem

Zwei bis vier Prozent der Deutschen leiden an einem allergischen Handekzem© Colourbox

Ist Ihre Hand rot, juckt und nässt oder erkennen Sie kleine Bläschen? Dann gehören Sie vielleicht zu den zwei bis vier Prozent der Deutschen, die unter einem allergischen Handekzem leiden.

Bei dieser häufigsten Form des Kontaktekzems entzündet sich die Haut, wenn eine normalerweise harmlose Substanz, wie sie zum Beispiel im Haargel oder in einer Pflegecreme enthalten ist, immer wieder an die Hände gelangt. Der Körper hat diesen Stoff dann fälschlicherweise als gefährlich eingestuft, als er ihn zum ersten Mal berührt hat. Nun bekämpft er ihn gezielt bei jedem weiteren Kontakt: Die Haut reagiert über, die Hände entzünden sich.

Wann ein Mensch ein Handekzem entwickelt, hängt ab von inneren und äußeren Faktoren. Zu den inneren zählt vor allem die genetische Veranlagung für Allergien. Zu den äußeren gehören Allergie auslösende Stoffe, so genannte Allergene. Uns begegnen im Alltag schätzungsweise etwa 60.000 Chemikalien, weitere 13.000 finden sich in Kosmetika, Medikamenten und Unkrautvernichtungsmitteln. Zu den Stoffen, die besonders häufig ein Kontaktekzem verursachen, gehören:

  • Nickel
  • Chrom-Moleküle in Leder und Zement
  • Konservierungsmittel, insbesondere das in Impfstoffen vorkommende Konservierungsmittel Thiomersal
  • Wollwachsalkohole in Cremes und Salben,
  • Antibiotische und entzündungshemmende Medikamente

Friseur, Maler oder Reinigungskräfte haben ein erhöhtes Risiko, ein Handekzem zu entwickeln. Arbeiter in der Metall-, Pflege-, Nahrungsmittel- oder Baubranche ebenso. Etwa 80 Prozent der arbeitsbedingten Hautkrankheiten kommen in diesen sieben Berufsgruppen vor. Kein Wunder, haben die Menschen in diesen Berufen doch ständig Kontakt mit Allergie auslösenden Mitteln in Haarfarben, Kunststoffen und Desinfektionsmitteln.

Die Suche nach dem großen Unbekannten

Eine Behandlung entzündeter Hände hat für viele Menschen unter Umständen weitreichende Konsequenzen. Denn die beste Therapie heißt: Lassen Sie die Finger von den Stoffen, die Ihnen nicht gut tun! Dann heilt das allergische Kontaktekzem meist wieder vollständig ab. Das bedeutet aber, dass Sie vielleicht Ihren Job wechseln müssen.

Vorher sollte natürlich ein Arzt erst einmal herausfinden, gegen welche Substanz Sie allergisch sind. Das wird schwierig, weil viele Stoffe als Übeltäter in Frage kommen. Zudem reagieren die Hände meist erst ein bis drei Tage später auf die auslösende Substanz - und wir haben längst vergessen, was wir alles in den Händen hatten.

Seite 1: Anfassen mit Folgen
Seite 2: Symptome
Seite 3: Diagnose
Seite 4: Therapie
Seite 5: Tipps
Seite 6: Expertenrat
Seite 7: Forschung
 
 
Adobe Flash Player