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16. November 2005, 16:36 Uhr

Es kann nur eine geben

Nach jahrelangem Zickenkrieg sollen sich die Supermodels Naomi Campbell und Tyra Banks öffentlich versöhnt haben - natürlich nicht, ohne vorher noch einmal mit Schlamm zu werfen.

Sind in Zukunft gute Freundinnen: Naomi Campbell (l.) und Tyra Banks© Mike Rozman/Reuters

Es kann nur eine geben, dachte sich Supermodel Naomi Campbell, 35, und machte ihrer ebenfalls schwarzen Konkurrentin Tyra Banks 14 Jahre lang das Leben zur Hölle. Das zumindest behauptet Banks, die in dieser Fehde sicher auch kein Unschuldsengel war. Doch nun haben sich die Diven zusammengerauft und zur öffentlichen Aussprache in der Talkshow "Tyra Banks Show" getroffen.

So berichtete das US-Magazin People, dass in der Sendung Banks, 31, zugab, ihren Modeljob nur deshalb aufgegeben zu haben, um Campbells Sticheleien zu entgehen. Gleichzeitig beschuldigte Banks die Medien und den Mode-Zirkus, die Banks-Campbell-Fehde erst ins Leben gerufen und dann befeuert zu haben. "Die Presse hatte Naomi und mich zu Rivalinnen erkoren, bevor wir uns überhaupt getroffen hatten."

Frauen müssen zusammenhalten

Als Erklärung für den endlosen Zickenkrieg sagte Banks: "Vor einigen Jahren gab es eine Riege von zehn Top-Models … und es galt das ungeschriebene Gesetz, dass nur eine von ihnen schwarz sein dürfe." Weiter zitiert die Zeitung New York's Daily News aus der Sendung: "Und Naomi war nun mal das eine schwarze Mädchen."

In der Sendung, die bereits aufgezeichnet wurde und am Freitag ausgestrahlt wird, soll Banks außerdem zu Campbell gesagt haben: "Ich war es so leid, ständig mit dir zu tun zu haben. Ich war es leid, dass ständig meine Aufträge storniert wurden, oder dass dieses Magazin oder jener Fotograf angerufen wurden, um mich schlecht zu machen und nicht zu buchen."

Warum sich schließlich doch Banks überwand und Erzfeindin Campbell in ihre Show lud, erklärte sie am versöhnlichen Ende: "Ich habe dies getan, weil der Zusammenhalt unter Frauen wichtig ist. Häufig hassen Frauen einander, weil sie eifersüchtig aufeinander sind - und das muss endlich aufhören."

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