Simone Thomalla verhinderte vielleicht eine Vergewaltigung

1. Dezember 2012, 09:10 Uhr

Durch ihren beherzten und lautstarken Einsatz konnte Simone Thomalla nach eigener Auskunft einst während einer Zugfahrt eine Vergewaltigung verhindern. Das Erlebnis verfolgt sie heute noch.

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Macht ihrer Rolle als "Tatort"-Kommissarin alle Ehre: Schauspielerin Simone Thomalla hat eine Vergewaltigung verhindert©

Sie war zur rechten Zeit am rechten Ort: Schauspielerin Simone Thomalla hat laut eigener Schilderung während einer Zugfahrt eine Vergewaltigung verhindert. Die "Tatort"-Kommissarin sagte der "Bild"-Zeitung: "Es war schon spätabends, dunkel und der Zug recht leer". Aus einem Abteil habe sie die Schreie einer Frau gehört und die Tür geöffnet. "In dem Abteil waren zwei Typen. Einer hatte sich bereits über die Frau gebeugt. Sie lag auf der Sitzbank. Der andere hielt ein Klappmesser in der Hand. Ich begann zu schreien: "Lasst die Frau in Ruhe!""

Der Mann mit dem Messer habe sie auf einen Sitz geschubst und ihr die Klinge an den Hals gehalten. Die Täter seien dann jedoch geflüchtet und sie selbst sei wenig später wie in Trance ausgestiegen. Was aus der Frau geworden ist, wisse sie nicht. "Ich hoffe, die Frau hat Anzeige erstattet. Wir waren beide zu erstarrt, um das zu besprechen."

Das Erlebnis geht der 47-Jährigen noch immer sehr nahe: "Sobald ich auch nur einen Versuch starte, mich einem Zug zu nähern, kommt die Erinnerung hoch." Ob die Täter jemals gefasst wurden, hat sie nie erfahren.

kgi/DPA
 
 
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