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Warum fühlt sich Wind kälter an als stehende Luft?

An einem heißen Sommertag hält man es manchmal kaum aus vor Hitze. Wenn man die heiße Luft aber durch einen Ventilator in den Raum bläst, fühlt sie sich kälter an - warum ist das so?

Ein klirrend kalter Wintertag bleibt auch nur dann schön, wenn kein Wind weht, denn dann wird die Luft viel, viel kälter.


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ANTWORTEN (3)
21.09.2011, 09:43 Uhr
 
miele

Die gemessene Temperatur der Luft ist die gleiche, ob mit oder ohne Wind.

Grund dafür, daß die Temperatur bei Wind niederiger empfunden wird ist der "Windchillfaktor". Die Luftbewegung führt zu einer Verstärkung der Verdunstung auf der der Haut, bei jeder Verdunstung entsteht Kälte (Verdunstungskälte), die dann effektiv auf der unmittelbar auf der Haut als niedrigere Temperatur gegeben ist und gefühlt wird.

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21.09.2011, 14:41 Uhr
 
JayBeeBee

Die Körperwärme bildet ein dünnes, aufgewärmtes Luftpolster auf der Haut. Dieses schützt dann vor Kälte. Bei Wind wird das Polster weggeweht und die kalte Luft kommt direkt an die Haut. Dadurch fühlt man im Winter eine starke Abkühlung. Selbst im Sommer ist diese Abkühlung spürbar, da die Aussenluft auch dann meist kühler ist als das körpereigene Luftpolster.

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23.09.2011, 22:46 Uhr
 
sigbub

Beide vorherigen Antworten enthalten die Begründung:

Die Körperbehaarung hält ein Luftpolster, das isoliert.

Streicht Luft mit hoher Geschwindigkeit an den wärmeren Haut entlang, transportiert sie förmlich die Wärme davon, die Hautoberfläche nimmt Lufttemperatur an.

Des weiteren hat die Hautoberfläche Feuchtigkeit und besonders wenn die Luft trocken ist, nimmt sie Wasser auf und entzieht damit der Hautoberfläche Wärmeenergie, ein Effekt bei jeder Verdunstung.

Das weiss unser Körper übrigens und nutzt dieses Naturgesetz beim Prozess des Schwitzens, wenn uns zu heiss ist.

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