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Mit seiner Billig-Fitnesskette McFit machte Rainer Schaller Millionen. Dann wurde er Chef der Loveparade. Nun ist sein Gesicht auf ewig mit der Tragödie von Duisburg verbunden. Ein Porträt.
Razzia beim Loveparade-Veranstalter: Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Büros des McFit-Betreibers Rainer Schaller durchsuchen lassen. Die Ermittler wollten vor allem Daten zur Organisation des Massenspektakels sichern, bei dem vor vier Wochen 21 Menschen starben.
21 Tote, mehr als 500 Verletzte - nach der Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg herrscht Fassungslosigkeit im ganzen Land.
Für das Todesdrama bei der Loveparade in Duisburg ist nach Ansicht des Landes NRW vor allem der Veranstalter Rainer Schaller verantwortlich. Dieser habe das eigene Sicherheitskonzept nicht eingehalten. Schaller verwies darauf, dass die Ermittlungen auch die Rolle der Polizei bei der Tragödie erhellen würden.
Nordrhein-Westfalen will heute den vorläufigen Bericht zur Loveparade-Tragödie vorlegen. Für Fitnessunternehmer Rainer Schaller könnte es dann eng werden. Offenbar macht die Regierung den Veranstalter für die Katastrophe verantwortlich.
Für Adolf Sauerland wird es eng: Nach dem Loveparade-Drama ist auch aus der CDU der Ruf nach Rücktritt zu hören. Sollte der Oberbürgermeister sich weiter weigern, könnte es zu seiner Abwahl kommen.
Der Organisator der Loveparade, Rainer Schaller, hat das "Aus" der Loveparade für die Zukunft verkündet. "Worte reichen nicht aus, um das Maß meiner Erschütterung zu erklären", sagte er. "Mir ist alles daran gelegen, die Geschehnisse vollstänig aufzuklären."
Ein Jahr ist seit der Loveparade-Tragödie vergangen, und noch immer sind fast alle Fragen rund um Schuld und Verantwortung für das Unglück offen. Ein Überblick über die Ereignisse seit dem 24. Juli 2010.
Strömender Regen, bewegende Worte und 7000 Menschen in Trauer: Die Gedenkfeier zur Loveparade-Katastrophe vor einem Jahr erinnerte an die 21 Opfer, deren Leben durch profane Planungsfehler jäh beendet wurde.
Fünf Wochen nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg ist die Schuldfrage weiter ungeklärt. Veranstalter Rainer Schaller hat Bilder der Überwachungskameras online gestellt. Staatsanwaltschaft und Polizeigewerkschaft werfen ihm vor, die Ermittlungen zu manipulieren.
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