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Es herrscht Aufruhr bei der CIA. Top-Agenten reichen aus Protest gegen den neuen Direktor Porter Goss und die Politik des Weißen Hauses ihre Rücktritte ein. Die Zeit der Abrechnung hat begonnen.
Der Direktor des US-Geheimdienstes CIA, Porter Goss, ist nach nur kurzer Amtszeit völlig überraschend zurückgetreten. Gründe dafür nannte George W. Bush nicht, Goss war jedoch zuletzt stark in die Kritik geraten.
Noch sind die Gründe nicht bekannt, warum der Chef des US-Geheimdienstes CIA Porter Goss überraschend seinen Posten räumte, doch sein Nachfolger scheint schon festzustehen: Ex-Luftwaffengeneral Michael Hayden, bisher zuständig für heimliche Abhörprogramme.
Fast sechs Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gibt es harsche Kritik an der CIA-Führung. In einem internen Bericht wird dem ehemaligen Direktor des Geheimdienstes Versagen vorgeworfen.
Folter, so empörte sich US-Verteidigungsminister Rumsfeld, werde es natürlich nicht geben. Doch Verhörspezialisten der CIA sind auf ihren großen Moment vorbereitet. Mit subtilen Praktiken wollen sie den Widerstand des Gefangenen brechen.
Der Nachfolger für den heftig in die Kritik geratenen CIA-Direktor George Tenet scheint gefunden. George Bush nominiert einen ehemaligen CIA-Undercover-Agenten und erntet dafür nicht nur Zustimmung.
Vom Luftwaffengeneral zum neuen Chef des Geheimdienstes CIA. George W. Bush hat Michael Hayden für diesen Posten vorgeschlagen. Gegenstimmen werden laut und kritische Fragen erwartet.
Die Bundesregierung ist in Bedrängnis. Zu lange hat Berlin geschwiegen über gesetzwidrige Praktiken der CIA - des Geheimdienstes, der auch im eigenen Land in Verruf gerät: als mies organisiert, schlecht informiert und beschämend duckmäuserisch.
Führende Telekom-Konzerne haben Daten ihrer Kunden milliardenfach an den US-Geheimdienst NSA übermittelt. Der öffentliche Aufschrei in den USA ist groß. Eine Tochterfirma der Deutschen Telekom ist offenbar standhaft geblieben.
Tausende ahnungslose Amerikaner hat der US-Geheimdienst CIA abgehört. Michael Hayden, designierter CIA-Chef, meint dennoch, man habe "gesetzestreu die Balance zwischen dem Schutz der Privatsphäre und der Sicherheit gehalten".
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Porter Johnston Goss ist ein US-amerikanischer Politiker und fungierte von 2004 bis 2006 als 19. Direktor der CIA.
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