Angestellte erhalten mehr Geld - nur die Hessen nicht

9. März 2013, 13:05 Uhr

Bei den Tarifverhandlungen der Länder-Angestellten haben sich Gewerkschaften und Arbeitnehmer geeinigt: Es soll mehr Geld geben, aber nicht so schnell wie gehofft - und auch nicht für alle.

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Christoph Schmitz, Pressesprecher von Verdi, gibt der Presse über den Stand der Verhandlungen Auskunft©

Die rund 800.000 Angestellten der Länder bekommen über einen Zeitraum von zwei Jahren 5,6 Prozent mehr Geld. Darauf verständigten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber bei ihren Tarifverhandlungen in Potsdam. Ausgenommen von der Regelung sind die Angestellten in Hessen, da das Land nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft ist.

Die Erhöhung erfolgt in zwei Stufen: Zunächst steigen die Gehälter rückwirkend zum 1. Januar 2013 um 2,65 Prozent. Ab 1. Januar 2014 folgt eine weitere Erhöhung um 2,95 Prozent.

Die Einigung bleibt damit hinter der Forderung der Gewerkschaften zurück: Sie hatten ein Gehaltsplus von 6,5 Prozent über eine Laufzeit von maximal einem Jahr verlangt.

Weiter Streit um Lehrer-Gehalt

Nicht geklärt wurde der Streit über die Lehrer-Bezahlung. Die Gewerkschaften wollten erreichen, dass sich die Arbeitgeber zum Einstieg in einen bundesweiten Tarifvertrag für die rund 200.000 angestellten Lehrer bereiterklären. Hier gab es aber keine Annäherung.

Die Auseinandersetzung über die Lehrer-Frage hatte die Verhandlungen erschwert. Ursprünglich hatten Gewerkschaften und Arbeitgeber ihre Gespräche bereits am Freitag zum Abschluss bringen wollen.

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