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Zückt Ihre Zahnärztin nach der Behandlung eine kleine Knister-Folie und steckt sie Ihnen ins Gebiss, will sie wissen, wie Ihre Zähne zueinander stehen. Sie wird Sie bitten, auf die Folie zu beißen, damit sie die Druckpunkte sieht.

Greifen die Zähne gut ineinander, ist alles in Ordnung© Oliver Lassen/zefa/Corbis
Setzt der Zahnarzt Ihnen Kronen, Brücken oder Implantate ein, wird er anschließend Ihren Biss kontrollieren. Wenn die Neuankömmlinge nicht zu Ihren alten Zähnen passen, beißen Sie schief. Die Folgen: Schmerzen beim Kauen und überlastete Kiefergelenke.
Deshalb prüft die Zahnärztin, wie Ihre Zähne ineinander greifen. Sie steckt ein kleines Stück Folie zwischen Ihre Zähne und bittet Sie, darauf zu beißen. Solche Spezialfolien können aus Papier, Kunststoff oder Metall bestehen. Sie sind hauchdünn, meist 0,2 bis 0,3 Millimeter stark, bunt eingefärbt und hinterlassen beim Zubeißen Farbspuren auf den Beißflächen Ihrer Zähne.
So sieht Ihr Arzt, ob einzelne Zähne zu früh Kontakt haben oder ob sich die Zähne des Ober- und Unterkiefers nicht genügend berühren. Er kann auch erkennen, ob die Zähne gut zusammenspielen, wenn Sie den Unterkiefer vorwärts, rückwärts und seitwärts bewegen.
Nina Buschek

