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Bei "GTA V" wiedererkannt Lindsay Lohan verklagt Rockstar Games


Kommt Lindsay Lohan in "GTA V" vor? Die Schauspielerin selbst findet: ja, zumindest indirekt. Und verklagt die Entwickler des Spiels, weil sie nicht um Erlaubnis gefragt wurde.

Die Spielwelt von "GTA V" ist riesengroß und voll von skurrilen Charakteren. Da ist es kaum verwunderlich, dass der ein oder andere auf einer realen Person basiert. Manche Menschen freuen sich vielleicht darüber, in einem Blockbuster-Game mitspielen zu dürfen, andere hingegen finden das gar nicht gut. Zum Beispiel Lindsay Lohan: Die Schauspielerin hat das "GTA V"-Entwicklerteam Rockstar Games und dessen Mutterfirma Take Two Interactive verklagt - weil eine Figur im Spiel ihr nachempfunden sein soll, ohne dass sie dafür um Erlaubnis gefragt wurde.

Die fragliche virtuelle Dame heißt "Lacey Jonas" (was tatsächlich irgendwie nach "Lindsay Lohan" klingt, wenn man ein bisschen nuschelt) und ist eine junge Schauspielerin, die von sich sagt , dass sie sehr berühmt sei, aber nichts dafür getan habe. Der Spieler muss sie vor einer Horde Paparazzi retten. Lohan sieht darin eine "unmissverständliche" Kopie. Die Entwickler hätten ihr Image und ihre Stimme reproduziert und sich sogar bei ihrer eigenen Modekollektion bedient, um "Lacey Jonas" einzukleiden. Rockstar und Take Two haben die Klage bisher nicht kommentiert.

"GTA V" sei dafür bekannt, Firmen, TV-Sendungen und einzelne Personen zu parodieren, schreibt die Tech-Website "The Verge". Und es ist nicht das erste Mal, dass die Macher deswegen Probleme bekommen: Schon im Februar wurden sie von Karen Gravano verklagt. Die Tochter eines ehemaligen New Yorker Mafiosos behauptete, das Videospiel erzähle unerlaubt ihre Lebensgeschichte nach.

Timo Brücken

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