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Schlaf schön Beistellbetten: Was bei Babys erstem "Nestchen" wichtig ist

Beistellbetten für Babys: Kleiner Junge schläft zugedeckt in einem weißen Beistellbett
Beistellbetten sind bei jungen Eltern in den ersten Lebenswochen ihres Babys die erste Wahl für die Nacht. 
© encrier / Getty Images
Die meisten Säuglinge und Babys verbringen die ersten Nächte ihre Lebens in einem Beistellbett. Was muss die Kuschelkoje fürs Schlafzimmer können? Worauf sollten junge Eltern beim Kauf achten? Eine kleine Starthilfe.

Das Thema Schlafen ist unter jungen Eltern ganz ohne Zweifel das meist diskutierte und zugleich meistgehasste. Mutter A: "Na, wie oft musstest Du letzte Nacht raus?" Darauf Vater B: "Wieso? Unsere Maus schläft schon durch." Bei keinem anderen Thema hauen sich Eltern gegenseitig so die Taschen voll wie beim Schlafen des Nachwuchses. Neben dem heiklen Bereich "Durchschlafen" ranken sich die Diskussionen in der Regel vor allem darum, wo das Baby in den ersten Wochen und Monaten schläft. Im Grunde läuft es auf drei Optionen hinaus. 

Das Baby schläft

  • im Bett der Eltern (Familienbett),
  • in einem Beistellbett im Schlafzimmer
  • oder in einem separaten Bett (im Schlaf- oder Kinderzimmer).

In diesem Artikel soll es um die zweite Option und mutmaßliche Vorliebe junger Eltern in den ersten Nächten nach der Geburt gehen. Welche Vor- und Nachteile haben die auch als Krippe bekannten Schlafkojen? Worauf sollten Eltern beim Kauf achten? Und welches Zubehör ist wirklich sinnvoll?

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Baby-Beistellbett kaufen: Darauf sollten Sie achten

Zunächst einmal sollten Sie bedenken, dass Ihr Baby sehr wahrscheinlich nicht länger als sechs Monate in einem klassischen Beistellbett schlafen wird. Die Klassiker zeichnen sich dadurch aus, dass man sie mit zwei flexiblen Metallwinkeln in den seitlichen Rahmen des Elternbetts einhängen kann. Womit wir schon beim ersten wichtigen Kriterium wären. Das Beistellbett sollte möglichst in der Höhe verstellbar sein, damit Sie es an die Matratzenhöhe Ihres Bettes anpassen können. Viele Babys sind "nachaktiv" und rollen leicht auch mal ins Bett von Mama und Papa. Je geringer der Höhenunterschied zwischen den Matratzen ist, desto größer ist die Chance, dass das Baby beim Bettwechsel friedlich weiterschlummert. Achten Sie beim Kauf eines Beistellbetts aus Holz außerdem darauf, dass die verwendeten Lacke schadstofffrei und speichelfest sind. Pionier und seit vielen Jahren ein beliebter Beistellbett-Klassiker ist das Babybay. Das halbrunde Bett mit einer Liegefläche von 81 Zentimetern gibt es mittlerweile in sieben verschiedenen Lackierungen.

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Vor- und Nachteile von Beistellbetten für Babys

Vorteile

Nachteile

  • stillende Mütter müssen nachts nicht aufstehen
  • viele Modelle sind nur für die ersten 4-5 Monate geeignet
  • es ist jederzeit Körperkontakt möglich
  • nicht jedes Modell eignet sich für jedes Bett (Sondermodelle für Boxspringbetten)
  • das Baby ist stets unter Kontrolle
  • kaum Gefahr, nachts auf das Baby zu rollen
  • Babys können vom ersten Lebenstag an darin schlafen
  • viele Modelle können leicht umgebaut werden

Es liegt auf der Hand, dass ein Beistellbett weder wirtschaftlich sinnvoll, noch besonders nachhaltig ist, wenn das Baby nach sechs Monaten nicht mehr darin schlafen kann. In der Regel können Beistellbetten deshalb mit mehr oder weniger Handgriffen in einen Stubenwagen oder ein separates Kinderbett umgebaut werden. Sie wachsen also mit. Achten Sie deshalb beim Kauf eines Beistellbetts darauf, welche Umbauten an den verschiedenen Modellen möglich sind und welches Zubehör dafür noch angeschafft werden muss. Apropos Zubehör.

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Beistellbetten: Was Sie sonst noch für die Kuschelecke brauchen

Damit Ihr Baby nicht auf dem blanken Holz oder Lattenrost liegen muss, gehört in jedes Beistellbett eine Matratze. Die haben in der Regel einen abnehmbaren Funktionsbezug, der gewaschen werden kann. Wer sich die Suche nach einer passenden Schlafunterlage für die kleinen Racker sparen will, entscheidet sich am besten für ein Komplettset aus Bett und Matratze. Wer sein Kind auf eine ganz bestimmte Matratze betten möchte, sollte vor allem auf das Format achten. Neben vielen rechteckigen Modellen gibt es auch halbrunde Beistellbetten, für die es spezielle Matratzen gibt. Oder anders: Das Halbrunde gehört nicht ins Eckige. Mit der Matratze ist es aber noch nicht getan.

Mit diesem Zubehör wird es im Beistellbett noch kuscheliger:

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Mobile Beistellbetten: Flexibel und praktisch

Wer mit dem Beistellbett reisen oder insgesamt etwas flexibler sein möchte, sollte einen Blick auf mobile Beistellbetten werfen. Die bieten den gleichen Komfort wie ihre klassischen Pendants, sind aber etwas leichter und können auf ein handliches Packmaß zusammengefaltet werden. Praktisch: Matratze und Transporttasche gehören bei diesem allerdings etwas kostspieligeren Babybett zur Grundausstattung. Und noch ein wesentlicher Unterschied ist wichtig: Beistellbetten für die Reise sind auf der dem Elternbett zugewandten Seite meist nicht komplett offen. Die Seitenwand kann nur zusammengefaltet werden. Statt mit Winkeln kann man mobile Zustellbetten meist mit einer Art Gurtsystem am Bettrahmen fixieren. Ein Beistell-Reisebett von Chicco ist hier erhältlich. 

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Fazit

Beistellbetten sind bei vielen jungen Eltern für die ersten Tage und Wochen als kleine Familie die erste Wahl. Zurecht. Säuglinge und Babys gehören erstmal ins Schlafzimmer der Eltern. Flügge werden die kleinen Kuschelmonster noch früh genug. 

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