VG-Wort Pixel

Kindertransport Buggys und Jogger bei Warentest – günstig liegt vorn

Sportliche Jogger sind im Trend - doch sie sind recht teuer.
Sportliche Jogger sind im Trend - doch sie sind recht teuer.
© LSOphoto / Getty Images
Überraschung im Test: Die besten Buggys zählen zu den günstigsten Angeboten. Sehr teure Modelle fallen dagegen wegen Giftstoffen aus. Sport kostet extra, für einen guten Jogger muss man tief in die Tasche greifen.

Buggys sind enorm praktisch, sie sind klein und besser zu transportieren als echte Kinderwagen. Kein Wunder, dass die meisten Eltern froh sind, wenn sie auf einen Buggy wechseln können. Doch im aktuellen Test gab es einiges auszusetzen: In vielen Buggys ist die Rückenlehne zu kurz ausgelegt und die Passagiere fahren nicht wirklich komfortabel. Ärgerlich auch, dass zwei Kandidaten einen gesundheitsgefährdenden Phthalat-Weichmacher verwenden, beide schnitten mit mangelhaft ab.

Generell sind die Buggys stabil gebaut und lassen sich leicht zusammenlegen. Aber keineswegs sind alle Modelle für sportliche Eltern geeignet, die mit dem Gefährt joggen wollen. Sport kostet extra, Jogger sind deutlich teurer. Wegen der größeren Räder sind sie sperriger.

Unbequeme Postion für die Passagiere 

Beim Sitzkomfort hapert es, viele Modelle sind nicht auf ein Wachstum der Passagiere eingestellt. Das führt dazu, dass ein Buggy für 430 Euro nur für ein Alter von etwa neun bis zwölf Monaten zu empfehlen ist. Eine Menge Geld für eine Nutzung von nur drei Monaten. Die Verstellbarkeit ist dann auch die Königsdisziplin für die Hersteller. Die Kinder wachsen in diesem Zeitraum enorm, und dazu müssen die Modelle auch für Erwachsene von 1,65 bis über 1,90 Meter passen.

Rundum eine Empfehlung unter den Buggys ist der Testsieger, der wendige und geländetaugliche Smiloo Happy+. Er bekam die Not gut (2,0) und kostet nur 250 Euro. In ihm sitzen Kinder von sechs Monaten bis etwa dreieinhalb Jahre bequem. "Fährt sich sehr gut, auch auf Sand- und Waldboden. Ist wendig. Kommt prima mit Stufen und Bordsteinen klar. Verstellbarer Schieber: auch für Eltern bis 1,60 und über 1,80 Meter geeignet" schreiben die Tester. Mit 215 Euro liegt auch der zweitplatzierte Joie von Kinderkraft im gleichen Preissegment. Auch er erhielt die Note gut, allerdings mit einer 2,2. Er passt zwischen sechs Monaten und etwa drei Jahren. "Lässt sich kinderleicht zusammen- und aufklappen. Ein Handgriff genügt, um die Lehne für ein Nickerchen recht weit herunterzulassen."

Jogger sind deutlich teuerer 

Wer einen guten Jogger haben möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. 600 Euro ruft Thule für den Urban Glide 2 auf. Die Note lautet auch hier gut – mit einer 2,3. Er deckt das Alter bis etwa vier Jahren ab. Die Schieberhöhe lässt sich gut verstellen. "Die großen Räder meistern Waldboden, Stufen und Steigungen." Hinter ihm kommt noch der Mountain Buggy Terrain 3. Mit der Note 2,5 ist er eben gerade noch gut. Dafür mit 700 Euro aber teurer als das Modell von Thule.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr bei test.de

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker