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Überraschung: Wenn du bei der Geburt erst feststellst, dass du doch kein Mädchen bekommst

Whaaaat? Ihre gesamte Schwangerschaft über hatte Koto Nakamura von den Ärzten gehört, dass sie ein in Mädchen bekommt. Dann kam ihr Kind auf die Welt.

Nach der Entbindung guckt die junge Mutter entsetzt in die Kamera

Erst wurde gewitzelt, dann wurde es wahr: Statt des erwarteten Mädchens bekam Koto Nakamura einen Sohn

Wir befinden uns in der Nähe von Hobart, der größten Stadt auf der australischen Insel Tasmanien, am Rande des Indischen Ozeans. Dort war die Fotografin Jessica Jackson, die sich auf Schwangerschafts-, Geburts- und Neugeborenen-Fotografie spezialisiert hat, zugegen, als eine junge Mutter die Überraschung ihres Lebens erlebte. Und sie zunächst gar nicht glauben wollte. Was war passiert?

Während der Entbindung hatte die Hebamme von Koto Nakamura eine Geschichte erzählt, die sie bei einer früheren Geburt erlebt hat. Dort war der Mutter in der Schwangerschaft von den Ultraschall-Experten gesagt worden, welches Geschlecht ihr Kind haben würde. Doch bei der Geburt stellte sich heraus, dass es nicht stimmte. "Wir haben alle gelacht und unsere Witze darüber gemacht. Wenn uns das passieren würde, Hilfe!", erzählte Jackson, die die Geburt fotografierte, der amerikanischen "Today Parents". "Wir haben versucht uns vorzustellen, wie es der Mutter wohl ergangen ist – da ahnten wir noch nicht, dass Koto genau das Gleiche erleben würde." 

Nakamura und ihrem Mann war in der Schwangerschaft gesagt worden, sie erwarteten ein Mädchen. Das australische Paar hatte sich für den Vornamen Hinata entschieden. Beim Baby Shower, der vor der Geburt stattfindenden Ausstattungsparty, waren sie mit reichlich rosafarbenen Geschenken bedacht worden. Für Zweifel an der Richtigkeit der Geschlechtsbestimmung gab es keinen Anlass.

Im richtigen Moment abgedrückt

Als dann aber genau das passierte, worüber sie eben noch gesprochen hatten ... Nakamura wollte es nicht glauben. "Ich dachte, alle machen einen Witz", erinnert sie sich. "Ich fand gar keine Worte und konnte es nicht glauben, bis ich seinen Unterleib gesehen hatte."

Jessica Jackson fotografiert seit vier Jahren Geburten, doch eine solche Überraschung hat auch sie zum ersten Mal erlebt. "Das war ein faszinierender Moment", zitiert "Today Parents" sie, "eine Achterbahn der Gefühle in nur wenigen Minuten: Schock, Unglaube, Aufregung, Glück und Erleichterung." Dank ihrer Anwesenheit können die Eltern ihrem Sohn später beweisen, dass sie bei seiner Geburt aus allen Wolken gefallen sind. 

Inzwischen hat der Junge einen Namen, Taiga, das ist japanisch und bedeutet "groß und liebenswürdig".

bal
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