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Schreiender "Star Wars"-Fan: Beruhigen kann ihn nur Darth Vader

Schon mit elf Wochen ist der kleine Eli ein großer "Star Wars"-Fan: Wenn der Kleine schreit, hilft nur eines – die Erkennungsmelodie von Darth Vader. Doch wird Eli so zwangsläufig zur dunklen Seite der Macht wechseln?

Eli hat eine Impfung hinter sich und findet die Welt gerade gar nicht fair. Bis sein Vater das Handy zückt und genau die richtige Musik ertönt ...

Eli hat eine Impfung hinter sich und findet die Welt gerade gar nicht fair. Bis sein Vater das Handy zückt und genau die richtige Musik ertönt ...

Egal, ob auf Sammelbildchen, Brotdosen oder T-Shirts: Vor den Figuren aus der "Star Wars"-Reihe ist gerade kein Entkommen. Die Welt ist dem "Krieg der Sterne"-Wahn erlegen. An erster Stelle: Kinder. Sie haben vielleicht noch nie einen der Filme gesehen, kennen aber trotzdem jede der Figuren – und zwar nicht nur den Namen, sondern wirklich alles, was es zu Obi Wan oder R2D2 zu wissen gibt. Eltern stoßen da schnell an ihre Grenzen und verstehen nur noch jeden dritten Satz ihres Nachwuchses, wenn die sich fachmännisch über die genauen Hintergründe der Klon-Kriege austauschen. 

Schuld daran ist meist der Kindergarten oder die Schule. Dort lernt das durchschnittliche Kind nicht nur, wie man rechnet oder nicht über den Rand malt, sondern auch zu welcher Gattung Jabba gehört. Doch geht das Ganze vielleicht viel tiefer und ist mehr als geschicktes Marketing? Liegt der "Star Wars"-Wahn den Kindern vielleicht sogar im Blut? Beweis dafür wäre der elf Wochen alte Eli. 

Dunkel die andere Seite ist

Als er gerade mal einen Monat alt war, fand sein Vater heraus, dass nur eines seinen schreienden Sohn beruhigen kann: Musik aus den "Star Wars"-Filmen. Genauer gesagt: "The Imperial March" oder auch "Darth Vaders Theme", eine der berühmtesten Film-Kompositionen überhaupt. Erklingt die Melodie, hört der kleine Eli auf zu weinen und zwar jedes Mal, wie sein Vater gegenüber "ABC News" bekräftigt. Als Beweis hat er ein Video veröffentlicht, das bereits mehr als eine halbe Million Menschen gesehen hat. 

"Er schrie den ganzen Tag und war durch nichts zu beruhigen", erzählte Micah Hayman, Elis Vater, dem Fernsehsender. "Aus irgendeinem Grund habe ich dann den 'Imperial March' abgespielt, woraufhin er sofort aufhörte zu schreien."

Sorgen, dass sein Sohn zur dunklen Seite der Macht wechseln könnte, macht sich der junge Vater und große "Star Wars"-Fan schon. Doch deswegen die Wunderwaffe aufgeben, die seinen Sohn jedes Mal beruhigen kann? Niemals!

vim
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