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Gewalterfahrungen in Afghanistan: Den Krieg im Kopf

Viele Afghaninnen sind traumatisiert vom grausamen Alltag. Fotografischer Einblick in das Leben der Frauen. Von Kiana Hayeri.

Muschtari, 20 Jahre, verheiratet  Mit ihren Freundinnen ist Muschtari (gelber Schal) auf dem Weg zu einem Picknick. Sie wurde gerade aus dem Krankenhaus entlassen. Muschtari wird von Schmerzattacken heimgesucht, die keine klare körperliche Ursache haben, und hat immer wieder psychotische Phasen, in denen sie um sich schlägt und versucht, sich zu verletzen. Die Ärzte vermuten ein Trauma als Ursache. Doch was genau ihr passiert ist, will Muschtari nicht sagen.

Muschtari, 20 Jahre, verheiratet

Mit ihren Freundinnen ist Muschtari (gelber Schal) auf dem Weg zu einem Picknick. Sie wurde gerade aus dem Krankenhaus entlassen. Muschtari wird von Schmerzattacken heimgesucht, die keine klare körperliche Ursache haben, und hat immer wieder psychotische Phasen, in denen sie um sich schlägt und versucht, sich zu verletzen. Die Ärzte vermuten ein Trauma als Ursache. Doch was genau ihr passiert ist, will Muschtari nicht sagen.

Eine der porträtierten Frauen ist Schamila, 47

Die vierfache Mutter arbeitet in Kabul für eine Einheit der Kriminalpolizei und untersucht vor allem Todesfälle von Frauen. Aber auch sie selbst leidet unter Panikattacken.

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Jonas Breng
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