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Junge Aktfotografie: Beiläufig nackt

André Josselin ist eigentlich kein Aktfotograf. Aber, wie er jetzt dem "art-magazin" verraten hat: Es ist doch immer wieder ein Vertrauensbeweis des Models an den Fotografen.

Dem Fotografen André Josselin geht es nicht um die primären Geschlechtsorgane, oft sind sie gar nicht zu sehen in seinen Bildern. Das Nackte ist eher dezent inszeniert - fast beiläufig, jedenfalls mit einer großen Selbstverständlichkeit bewegen sich die Models nackt vor der Kamera. Als wenn das Nackte nur so eine Randerscheinung in den Bildern wäre. Dabei steht es natürlich im Vordergrund, ist wesentliches Thema in jedem einzelnen der Bilder - gerade weil es sich verbirgt. Das Model ist dabei zu sehen, wie es sich gerade auszuziehen beginnt, freilich hat sie es noch nicht getan. Das ist der Reiz der Aufnahmen Josselins und wohl die Essenz dessen, was Erotik im Allgemeinen ausmacht. Die Sehnsucht, das Verlangen, das Imaginieren.

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