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PARTNERSCHAFT: Nimm zwei

Trautes Eheglück - so schön, so solide. Aber Vorsicht, Männer! Vielen Gattinnen reicht das nicht. Sie wollen mehr, und sie nehmen es sich: Abenteuer, Leidenschaft und saftigen Sex.

Trautes Eheglück - so schön, so solide. Aber Vorsicht, Männer! Vielen Gattinnen reicht das nicht. Sie wollen mehr, und sie nehmen es sich: Abenteuer, Leidenschaft und saftigen Sex. Neben dem einen für zu Hause gönnt sich so manche Frau den anderen für die Lust - oft ganz ohne schlechtes Gewissen.Sechs Frauen erzählen anonym von der heimlichen Lust mit einem zweiten Mann:

- Gabi, 44: »Diese Gier hört nicht auf«

- Annie, 28: »Ich will diese beiden Männer«

- Gabriele, 38: »Ich bin richtig aufgelebt«

- Ulrike, 34: »Mal die Schlampe, die Wilde sein«

- Sabine, 48: »Ich hatte so lange keinen Sex«

- Ina, 30: »Den Vibrator haben wir zusammen benutzt«

Die Zweitbeziehung als Erholung vom Trott: Die eine strickt, die andere poppt

Wenn George aus Gauvains Bett kam, fühlte sie sich »wie eine erschöpfte Reiterin, wund gescheuert und mit O-Beinen«. Fühlte noch immer seinen »unermüdlichen, hellbeigen, frechen Schwengel«. Wie hatte sie jemals glauben können, für dieses Kaliber nicht geschaffen zu sein?

»Salz auf unserer Haut«: Sie verkauft sich noch immer, die vor mehr als einem Jahrzehnt erschienene, anstandslos erotische Geschichte des Verhältnisses der Pariser Intellektuellen George mit dem bretonischen Fischer Gauvain. Ein Roman, dessen Sprache sich ohne Scheu zur Lust am Mann bekennt. Ein Buch, das erzählt, wie eine selbstbewusste Frau zu ihren sexuellen Gefühlen steht.

Benoite Groult, die Autorin, liegt mit ihrem Dauerseller heute mehr im Trend als jemals zuvor. Devise: Wer sich traut, hat mehr vom Lieben. Immer mehr Frauen leisten sich den Luxus eines Liebhabers. Partnersplitting ist in. Gesucht ist das Verhältnis auf Zeit, nicht nur der Mann für den One-Night-Stand, den kleinen Liebeshunger zwischendurch. Der Liebhaber auf Dauer soll sich lohnen. Muss draufhaben, was der feste Partner nicht mehr leisten kann oder leisten mag. Frischen Sex. Ganzkörperprickeln. Megaperls im Bauch. Wollust im Sinn.

Frau bekennt sich zum Seitensprung mit dem Zweitmann, der ihr das Leben anstrengender, aber auch aufregender macht. Da ist Gabi, 44, verheiratet mit Frank, einem Beamten. Und da gibt es Uli, den Fotografen, seit dreieinhalb Jahren ihr Liebhaber. Frank, sagt Gabi, »macht es am liebsten im Dunkeln, in all unseren Ehejahren hat er mir noch nie zwischen die Beine gesehen. Ich habe jahrelang gedacht, dass das eine abstoßende Stelle ist«. Mit Uli ist alles anders. »Wir haben es noch nie in einem Bett gemacht, aber dafür auf allen möglichen Tischen, unter der Dusche, vorm Fernseher, im Auto.« Klarer Fall: Wenn er sich dem Sex aus Gründen der Bequemlichkeit mannhaft nur noch im Bett stellt, lockt die Nummer auf dem Schreibtisch. Und wie wollen die vielen biederen Beziehungsarbeiter ihre Frauen erregen, wenn sie den Zungenkuss bereits für eine meisterwürdige aphrodisische Leistung halten - und immer noch glauben, dass es sich beim Cunnilingus um ein Küchengerät handelt? Und den G-Punkt in ihrem Auto vermuten? Ehemänner, fade wie Tütensuppe.

Der Kick des gepflegten Seitensprungs

Gabi ist eine von 23 Frauen, die in dem Buch »Ich habe einen Liebhaber«, das gerade erschienen ist, den Kick des gepflegten Seitensprungs beschreiben. Frauen, die ihn sich gönnen wie eine Frischzellenkur. Sie wollen Orgasmen nicht nur vortäuschen und ihre Fantasien nicht länger leugnen. Die Berliner Autorin Martina Rellin, Herausgeberin des Buchs, begrüßt den Trend: »Wer mit Liebhaber lebt, hat das Leben auch sonst im Griff, entwickelt durch die neue Liebe Kraft und Energie für Arbeit und Familie.«

Einige dieser Frauen hat der stern getroffen und fotografiert; die Zitate sind Auszüge aus dem Buch. Es sind Frauen, die sich vom Liebhaber holen, was sie zu Hause nicht bekommen. Die den Sieg der Langeweile über die Libido nicht hinnehmen wollen. Frauen, die lustvoll und lebensfroh genießen. Die den Seitensprung als Sonnenbank des Ehelebens betrachten - man holt sich dort die Wärme, die gut tut. Und peppt gleichzeitig sein Selbstbewusstsein auf. Der kleine Unterschied zwischen den Geschlechtern auch hier: »Männer, die seitenspringen, sind immer noch Sammler und Jäger«, sagt der Leipziger Sexualforscher Kurt Starke. »Sie suchen sich immer wieder neue Beziehungen. Frauen dagegen bauen sich lieber ein zweites Nest, parallel zu ihrem ersten.«

Die Unterteilung der Beziehungskiste in gut abgehangene Gattenliebe und leidenschaftliche außereheliche Partnerschaft ist keine Erfindung der Emanzipation. Schon die alten Griechen, denen nichts Geschlechtliches fremd war, kannten den emotionalen Unterschied zwischen Heim- und Auswärtsspiel. Aphrodite heiratete Hephaistos, weil sie bei ihm Geborgenheit fand. Für den Sex hielt sie sich den liebesstarken Kriegsgott Ares. »Der würde mich auffressen in einer festen Beziehung«, erkannte die lebenskluge Dame. Griechin sucht nicht Griechen, sorry, Herr Dürrenmatt: Sie sucht zwei.

Gefunden wird der Mann fürs Kontrastprogramm immer häufiger im Internet. Ist der Gatte ständig offline, beginnt die Gattin ihre Online-Romanze. Supermann findet sich oft auch im Supermarkt, als Nebensitzer im Flugzeug und - wie in der guten alten Zeit - per Annonce. Allerdings haben es Frauen heutzutage nicht leicht mit der Suche nach einem High Potential. Denn die Vorherrschaft der gemeinen Wald- und Wiesenliebhaber ist unübersehbar. Die protzen auf, als machten Burberry und Bausparvertrag einen Latin Lover aus ihnen. Die bitten in ihren Multivan, als sei es ein Testarossa, und tönen, sie seien beim Sex die Besten. Dabei reicht?s oft nur zur Missionarsstellung.

Der Reiz des Verbotenen wirkt als Lustbeschleuniger

Sind Frauen fündig geworden, liebhabern sie fast überall und hemmungslos. Der Reiz des Verbotenen wirkt als Lustbeschleuniger. Besonders beliebt sind Dachetagen von Parkhäusern, Schrebergarten-Häuschen, anonyme Messehotels und die Natur. Wie oft Liebhaberinnen dem Trieb folgen, ist unterschiedlich. Manche treiben es mehrmals die Woche, andere begnügen sich mit einem monatlichen Kick.

Unter ihresgleichen haben clevere Genießerinnen schon immer insgeheim gelächelt über den Wertekanon, in dem ehelicher Treue ein Spitzenplatz zugewiesen wird. Vor allem berufstätige Frauen, finanziell unabhängig, haben die Zweitbeziehung längst als Spielwiese entdeckt. Den Liebhaber suchen sie nur fürs Liebhaben, nicht fürs Familienprogramm. So wird die Zweitbeziehung zur Erholung vom Trott. Die eine strickt, die andere poppt. Margret Hauch, Diplompsychologin in der Sexualberatungsstelle des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf lobt, was Zweitmänner leisten: »Wenn sich eine Frau in einer festen Beziehung einen Liebhaber nimmt, dann kann der - völlig geschützt vor Ansprüchen und Verbindlichkeiten - zu ganz großer Form auflaufen.«

Die bestehende Partnerschaft wird nicht angetastet. »Oft sagen sich die Frauen, ich behalte den Langweiler lieber, der kocht mir abends so schöne Spaghetti, macht den Rotwein auf und lässt mir meine Ruhe...«, weiß die Münchner Psychotherapeutin Anna Schoch. Für Margret Hauch sind die Seitenspringerinnen aus Erfahrung längst klug: »Beim nächsten Mann wird alles anders - das glaubt frau ein paarmal, dann weiß sie, dass es den einen, der alle Wünsche erfüllt, sowieso nicht gibt.«

Der Erstpartner wird zum erotischen Nutznießer

Gar nicht so selten kommt es sogar zum kühl kalkulierten Man-Sharing. Die Dreiecksbeziehung funktioniert dann so: Eine Ehefrau lebt mit einem Vater-Beimer-Verschnitt und gönnt sich deshalb die Antonio-Banderas-Kopie nebenher. Die Affäre schult, wie Sexualwissenschaftler wissen, ihren Orgasmusreflex. Dreht die Frau im Ehebett nicht alles wieder zurück, wird der Erstpartner so zum erotischen Nutznießer des Fremdgehens - und der Liebhaber manchmal sogar wieder entbehrlich.

Weil das Arrangement manche Ehe erhält, preist Martina Rellin, Expertin auch dank Selbsterfahrung, den Seitensprung als geradezu gesellschaftspolitisch wünschenswerte Einrichtung. Und Anna Schoch sagt: »Wenn ein anderer Mann sie anhimmelt, kann das dazu dienen, dass die Frau sich wieder begehrt sieht und dadurch auch ihre Ehe stabilisieren kann.« So wird dann aus dem Seitensprung - beinahe - ein Akt der Solidarität. Noch weiter geht Paartherapeut und Autor Michael Mary (»Fünf Lügen die Liebe betreffend«). Seiner Meinung nach kann das Institut Ehe nicht existieren ohne die »Stütze« der Nebenbeziehung. Der Liebhaber als Pattex für die Ehe. Na bitte!

Auf jeden Fall kittet er womöglich wirkungsvoller als noch ein Wochenendseminar über Partnermassage, Tao oder Tantra oder ein weiteres Buch zum Thema: Wie rette ich meine Beziehung? Und nicht nur eine Frau hat sich mit Anti-Falten-Cremes, Push-up-BHs und Diäten unermüdlich und vergebens um erotische Liebesbeweise ihres Partners bemüht. Männer können emotionale Analphabeten sein, denen Zärtlichkeit ferner liegt als der Mars und die zufrieden sind, wenn ihnen die Partnerin, wie einst Mutti, die Stullen für die »Sportschau« schmiert. »Irgendwann«, sagt Lisa, 45, »habe ich mich dann gefragt: Warum? Warum arbeitest immer nur du an unserer Beziehung? Das bist du dir jetzt einfach selber wert, dass du dich nicht von deinem Mann abhängig machst. Jetzt suchst du dir einfach für den Sex einen anderen. Punkt. Aus.« Den hat sie nach ein paar Nullnummern in Michael gefunden, acht Jahre jünger und ebenfalls verheiratet.

Vorbei die Zeiten, als der Mann Untreue für sich als exklusives biologisches Geburtsrecht beanspruchen konnte. Devise: Im Manne stecke - leider, leider - der Drang, seine Gene möglichst weit zu streuen. Angeblich seien die Herren der Schöpfung wehrlos ihrem Trieb ausgesetzt und also von Natur aus polygam. Wogegen Frauen, schon von wegen der Brutpflege, »natürlich« monogam zu sein haben. Eine praktische Legende, so wahr wie die Mär von der ewigen Treue der Schwanen-Dame zu ihrem Begatterich. Dank DNA-Tests weiß man inzwischen: Viele Vögel vögeln fremd.

Weibliche Treue ist von der Evolution nicht vorgesehen

Sehr zögerlich, weil meist männlich, haben die Entwicklungsbiologen inzwischen herausgefunden, was wirklich Sache ist: Weibliche sexuelle Treue ist von der Evolution nicht vorgesehen. Die Urfrauen leisteten sich, wie ihre nahen Verwandten, die Schimpansinnen, eifrig Seitensprünge, um dabei eventuell die Gene eines risikofreudigen kräftigen Draufgängers abzustauben. Gen-Shopping damals wie heute: Wie könnte sonst geschehen, dass angeblich jedes zehnte Kind ein Kuckuckskind ist?

Statistisch betrachtet holen die Frauen auf. Die Wissenschaft nennt das verschämt »wachsende Partnermobilität«. In einer telefonischen Forsa-Umfrage bei über 4000 Frauen zwischen 18 und 60 Jahren bekannten elf Prozent spontan, dass sie ihren Partner schon einmal betrogen haben, acht Prozent enthielten sich der Auskunft, 81 Prozent sagten glatt: nein. Da in diesem sensiblen Umfeld vermutlich noch kesser gelogen wird als bei Fragen nach Penislänge und Orgasmushäufigkeit, ist nach Einschätzung der Umfrage-Profis eine erhebliche Dunkelziffer einzukalkulieren. Die Hamburger Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (GEWIS) geht einer neuen Studie zufolge sogar davon aus, dass 42 Prozent aller Frauen zwischen 25 und 60 zurzeit eine Affäre haben oder schon einmal eine hatten. Mit 46 Prozent Fremdgängern liegen die Männer demnach nur noch knapp vorn.

Wer es einmal getan hat, wiederholt gern: 41 Prozent der Frauen, die einen Seitensprung zugeben, sind keine Einmaltäter. Gewissensbisse werden fein dosiert. Bei einem länger andauernden Verhältnis hatten die Fremdschläferinnen seltener ein schlechtes Gewissen als beim One-Night-Stand. 43 Prozent der Frauen mit Daueraffäre gaben an, nie ein schlechtes Gewissen zu haben, und 26 Prozent allenfalls manchmal. Sexualwissenschaftler Starke: »Diese Frauen sind nicht skrupellos, sondern für sie hat die Liebe für den einen Mann nichts mit der für den anderen zu tun.« Oder, wie Gabi sagt: »Ich lebe zwei Leben, das mit der Familie und das mit Uli. Mein Mann ist für mich die Erde, mein Liebhaber der Himmel.«

Die Wahrheitsliebe sinkt mit steigendem Alter

Nur 40 Prozent der Frauen mit Langzeit-Lover gestehen dem Partner ihr Abweichen vom Treuepfad. Dabei sinkt die Wahrheitsliebe mit steigendem Alter: Bei den über 45-Jährigen sind es sogar mehr als zwei Drittel, die ihre kleinen Fluchten zu Prickelsex und Prosecco lieber für sich behalten. So tun sie es den Männern gleich - was aus deren Sicht aber immer noch nicht dasselbe ist: Den eigenen Seitensprung sehen Männer als »Potenzdemo«, die Untreue der Frau als Verrat.

Fazit: Genieße und schweige! Die Diplompsychologin Margret Hauch: »Für Frauen ist der Liebhaber eher ein Ausdruck ihrer Bedürftigkeit. Natürlich soll das nicht für jeden sichtbar werden. Deshalb machen sie es nach der Devise: Das gönn ich mir, aber es muss ja keiner wissen!«

Wer aushäusig liebt, muss also lügen. Denn nur die heimliche Liebe gewährt jenen Freiraum, aus dem man entspannt ins gemeinsame Bett zurückkehrt. Auch Michael Mary gibt der Partnerlüge seinen Segen: »Der gebeichtete Seitensprung hat mehr Ehen auf dem Gewissen als der verheimlichte.«

Von Anette Lache und Mareike Foecking (Foto)

Buchtipp:

Martina Rellin: »Ich habe einen Liebhaber. Frauen erzählen von ihren Begegnungen mit dem ganz besonderen Mann«; Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag; 256 Seiten, 19,80 Mark

Gabi, 44: »Diese Gier hört nicht auf« Gabi, drei Kinder, lebt ein doppeltes Leben: Das eine teilt sie mit Frank, seit 15 Jahren ihr Ehemann, ruhig, beständig. Das andere Leben, das ist Uli, seit dreieinhalb Jahren ihr Liebhaber, aktiv, lustig. Zuweilen sitzt Uli bei Gabi und Frank zum Plaudern in der Küche. Ihr Lebensmodell sieht die Buchhändlerin als Glücksfall. Damit es so bleibt, wurde Gabi, ebenso wie die anderen Frauen, so gekleidet und fotografiert, dass sie nicht zu erkennen ist. Auch die Namen sind geändert.»So war es nie«

»Mein Mann Frank ist riesig froh, dass ihm mein Liebhaber bestimmte Situationen und Dinge abnimmt, die er selbst nicht mag: Feste, Ausstellungen, kleine Reisen. Oft sagt er, wenn er genau weiß, er würde sich nur wieder über den Abend quälen: 'Geh doch lieber mit Uli.' Na ja, was noch ist zwischen Uli und mir, will er gar nicht wissen. Die beiden Männer kennen sich, sie können gut miteinander. Bis vor drei Jahren warf ich mein Schleppnetz nach Liebhabern aus, doch alles, was ich fing, waren welche mit zähen Eheneurosen. Männer, die sich an mich drückten wie in die Kissen Freudscher Sofas. So wie mit Uli, so frei und sinnlich und rundum schön, dass wir auch viel zusammen unternehmen, über alles reden, so war es nie.

Uli geht es eben nicht wie anderen darum, ab und zu im Gras zwei Stunden zu vögeln. Uli hatte immer Verhältnisse, aber nie hatte er eine Frau so lange wie mich, nie eine, wo die Seele mitschwingt. Seine Ehe funktionierte immer, er hatte seine Freiheiten. Auch heute noch tauchen Frauen aus seiner Vergangenheit auf. Er sagt dann: 'Ach, Gabi, die gehören zum Club. Aber du bist die Königin.'Bei mir und Frank war lange Jahre alles in Ordnung. Als die Kinder noch klein waren, hat man es nicht so gespürt, dass wir emotional nicht so übereinstimmen. Unsere Bedürfnisse sind ziemlich unterschiedlich. Mein Mann macht es wirklich am liebsten im Dunkeln, in all unseren Ehejahren hat er mir noch nie zwischen die Beine gesehen, ich habe jahrelang gedacht, dass das eine abstoßende Stelle ist. Wie soll ich's meinem Mann sagen, wie ich's gerne hätte, das kriegt dann so etwas von einer Gebrauchsanweisung und wird unerotisch.

»Man muss einfach zusammen spüren, was man will«

Das Wort Wollust war mir früher völlig fremd. Uli sagt: 'Ich habe dich gerade noch errettet, bevor du völlig zugewachsen bist.' Mit Uli ist alles anders. Als ich einmal im Bad zu ihm sagte: 'Ich muss pinkeln', hat er gesagt: 'Dann gehe ich schon mal in die Badewanne. Es war einfach klar, was dann passiert. Uli regt es an, einer Frau beim Pinkeln zuzusehen. Man muss einfach zusammen spüren, was man will. Mit Uli geht das. Ich fühle mich unheimlich frei und in meiner Fraulichkeit gekitzelt.

Die Gier nach Uli hört nicht auf. Im Alltag allerdings wären wir zu anstrengend füreinander. Ich will nicht mit ihm um jeden Quark streiten, wer den Mülleimer wegbringt und so. Und ich habe überhaupt nicht das Gefühl, meinem Mann etwas wegzunehmen oder mir durch meinen Liebhaber die Ehe erträglich zu machen, die muss ich mir gar nicht erträglich machen.»

Annie, 28: »Ich will diese beiden Männer« Fast gleichzeitig hat Annie vor acht Jahren Jens und Matthias kennen gelernt. Jens, der Ehemann, ist der deutlich Attraktivere: groß, gut aussehend, Dozent an einer Fachhochschule. Mit ihm möchte die Hotelkauffrau alt werden. Ihr Liebhaber Matthias ist 20 Jahre älter als Annie, hat Ehefrau und zwei Töchter. Er ist kein Adonis, sein graues Haar schon schütter, aber ihn begehrt sie. Annie wollte sich nicht fotografieren lassen, an ihrer Stelle sitzt ein Model.»Ich bin sicher, dass Jens nichts ahnt«

»Ich habe mir manchmal doll gewünscht, dass ich Jens von Matthias erzählen kann, natürlich, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Das wäre schön: Du brauchst dich nicht mehr verstecken. Nicht mehr drüber nachdenken, wenn ich mit Matthias in unserer Wohnung bin: Was, wenn Jens jetzt nach Hause kommt? Natürlich kommt er nicht, und ich bin auch ziemlich cool. Wenn er um sechs Uhr das Haus verlässt, kann Matthias doch bequem um halb acht zum Frühstück da sein. Ich bin sicher, dass Jens nichts ahnt. Er würde sich hintergangen fühlen, jeder würde das. Ich kann nur hoffen, dass es nie rauskommt.

Jens bietet diese Urbasis von Ruhe und Grundharmonie, die ich brauche, um mich wohzufühlen. Es gibt aber eben auch die Sehnsucht nach Action, Abwechslung, Bewegung - den Geschwindigkeitsrausch. Vieles davon kann ich mit Matthias erleben.

»Eigentlich hätte ich gerne mit beiden ein Kind«

Jens und ich wollen ein Kind. Dieser Wunsch und das Daran-Basteln belebt. Matthias findet es völlig in Ordnung, dass ich ein Kind von Jens will. Wir müssen jetzt Kondome nehmen und uns generell etwas bremsen, damit meine Lust für Jens bleibt. Eigentlich hätte ich gerne mit beiden ein Kind. Ich bin sicher, auch Matthias wäre ein klasse Vater. Natürlich ist das nur ein Traum. Aber ich will diese beiden Männer.»

Gabriele, 38: »Ich bin richtig aufgelebt« Gabriele ist aus ihrer Ehe - »einem gut funktionierenden Kleinbetrieb« - ausgebrochen und fremdgegangen, als ihr Mann Clemens sich nur noch für seinen Garten interessierte. Anfang des Jahres zog sie zu Hause aus, um über ihr Leben nachzudenken. Nicht, um mit Jürgen, 39 und seit zwei Jahren ihr Liebhaber, zusammenzuziehen. Das kann sich die Sachbearbeiterin auch nicht vorstellen. Ihr Mann und ihre Kinder wissen bis heute nichts von Jürgen. Gabriele fand ihn übers Internet. Nach einem Vierteljahr kam es zum ersten Rendezvous.»Wir haben uns sofort verliebt«

»Da standen wir uns dann bei diesem Italiener gegenüber und haben uns sofort verliebt. Seine Ausstrahlung, sein Charme, seine Gesten - das passte alles zu dem Mann, den ich aus den E-Mails kannte.Wir haben uns den Sommer über immer in der Natur getroffen. Wir waren in Feldern, auf Wiesen, in Wäldern, wir haben uns immer ein verschwiegenes Eckchen gesucht. Ich hatte vorher nie Sex im Freien. Gemeinsam trauen wir uns, Dinge auszuprobieren, Fantasien zuzulassen, wir wollen beide dasselbe.

Es ist auch so schön, wenn du endlich wieder Komplimente bekommst wie: 'Du hast so schöne grüne Augen.' Oder: 'Dein Haar duftet so gut.' Ich hatte das jahrelang nicht gehört, meinem Mann wäre so was nicht mehr über die Lippen gekommen. Als es dann Herbst war, haben wir uns ein Hotel gesucht. Da haben wir uns alle zwei, drei Wochen getroffen. Ich bin richtig aufgelebt, und ich hatte nicht die Spur von einem schlechten Gewissen, schließlich haben Jürgen und ich ja niemandem etwas weggenommen.

»Später hat Sex eigentlich nur seiner Befriedigung gedient«

Oft habe ich meinen Mann damals angeguckt und so bei mir gedacht: Ich kenne dich gar nicht, nach all den Jahren, ich weiß nicht, was in dir vorgeht, was du denkst, was du fühlst. Das ist eigentlich schrecklich traurig. Anfangs waren wir verliebt, da war auch der Sex in Ordnung, aber später hat Sex eigentlich nur seiner Befriedigung gedient. Es hat ihn nicht interessiert, was mir gut tut, was mir gefällt, und wir konnten auch nicht drüber reden.

Jürgen und ich sind uns einig: Wir wollen, dass es prickelnd bleibt, dass unsere Beziehung nicht Alltag wird. Für ihn ist sicherlich die Sexualität das Wichtigste, und ich habe auch gemerkt: Sie spielt für mich eine viel größere Rolle als früher, ich habe mehr Mut.»

Ulrike, 34: »Mal die Schlampe, die Wilde sein«Früher haben sich Ulrike und ihr Mann Gert ihre Affären immer gebeichtet. Grausam sei das gewesen, sagt die Kulturmanagerin. Von dem Fotografen Tino weiß Gert nichts. Der Liebhaber lebt ebenfalls in einer festen Beziehung, was Ulrike beruhigend findet. So muss sie sich nie fragen: Tino oder Gert?

»Ich denke gar nicht daran, meinen Mann zu verlassen. Das ist eine Frage, die meine Freundin mir immer wieder stellt. Sie sagt, sie kann nur einen Mann lieben. Kann ich ja auch, aber irgendwie ist da immer noch Platz, mit einem anderen Mann Spaß zu haben, ihn zu begehren.

Unsere erste Begegnung war im Juni. Es waren nur ein paar Worte bei seiner Ausstellungseröffnung, eine kommunale Galerie, Fotos für die Wohnungsbaugesellschaft, keine besonderen Bilder. Ich sehe einen jungen Mann mit Zopf, Brille, Koteletten - eine Art Mann, die ich sowieso gut finde, nur die Koteletten . . .

»Und Tino zieht die ganze Show ab«

Ein paar Tage später stand Tino abends einfach auf dem Parkplatz, sagte, ich solle einsteigen, und wir fuhren raus, ans Wasser. Das sind so Sachen, die mein Mann nie machen würde: mich überraschen, ungeplant wegfahren, Urlaub machen. Und Tino zieht die ganze Show ab. Er spricht von mir immer wieder als der schönen Frau. Tino macht es Spaß, charmant zu sein.

Er ist beim Sex ziemlich laut, er maunzt und stöhnt, und ich traue mich auch. Manchmal schreien wir richtig zusammen, und ich denke, irgendwann klingeln mal die Nachbarn. Außerdem redet Tino beim Sex. Er fasst mir schon mal von hinten an die Brüste und sagt Sachen wie: 'Du hast so geile kleine Titten, lass doch mal sehen, ob du auch eine süße Muschi hast und ob die schon feucht wird.' Ich wundere mich über mich selber, aber mir macht alles einen Höllenspaß. Es ist schön, mit einem anderen Mann eine andere sein zu können, nicht immer die Gut-Organisierte, sondern ein bisschen die Schlampe, die Wilde.

»Ich möchte, dass das noch lange so bleibt«

Ich würde nie sagen, ich sei seine Geliebte. Eine Geliebte ist für mich eine Frau, die wartet, die einen Mann nicht für sich haben kann, weil der vielleicht eine Ehefrau zu Hause hat. Ich sage also lieber, dass Tino mein Liebhaber ist, Geliebter ginge mir zu weit, er ist schließlich nicht mein heimlicher Zweitmann, sondern nur eine Affäre. Und zwar eine ziemlich schöne, aufregende, und ich möchte, dass das noch lange so bleibt.»

Sabine, 48: »Ich hatte so lange keinen Sex« Vor sechs Jahren begann Sabine ein Verhältnis mit einem Bekannten, Bertold, 15 Jahre älter als sie. Vielleicht wären sie heute noch ein heimliches Liebespaar, wenn Dieter seine Ehefrau nicht beim Seitensprung erwischt hätte - trotz Alibi von Freundin Karin. Die Journalistin musste sich entscheiden.

»Mit 40 dachte ich wirklich: Vielleicht gehst du irgendwann aus dieser Welt und weißt nicht mehr, wie das ist, Lust zu empfinden. Ich habe in dieser Zeit regelrecht feuchte Träume gehabt. Das war sehr schön, aber eben Zeichen für ein Defizit. Platonisch war ich häufig verliebt, das hielt immer ein, zwei Wochen an und war dann wieder weg.

Bei Bertold nicht. Mit ihm habe ich nach 14 Tagen das erste Mal geschlafen. Mein Gott, ich hatte damals so lange keinen Sex gehabt, fühlte mich so unattraktiv mit meinen 90 Kilo, und dann hatte er auch noch einen Spiegel im Schlafzimmer. Ich sehe immer noch, wie ich den Bauch einziehe, total albern.

»Dein Mann steht vor der Tür«

Dann kam dieser 1. November. Ich übernachtete bei Bertold. Er hat die Angewohnheit, im Schlafanzug die Post reinzuholen. An diesem Morgen kommt er zurück ins Schlafzimmer und sagt: 'Dein Mann steht vor der Tür.' Ich liege noch ganz zerwühlt im Bett, halb wach, und sage: 'Du kannst vielleicht Witze machen.' Er sagt: 'Das ist leider kein Witz.' Und ich denke nur, dein armer Mann steht vor der Tür. Ich fand mich so unfair, ich war traurig und gleichzeitig erleichtert, endlich war es raus. Ich habe mir was übergezogen und bin runtergegangen. Dieter hat nur gesagt: 'Ich hoffe, du hattest eine schöne Nacht.' Dann ist er gegangen. Ein Freund hatte ihn darauf gebracht.

Mein Mann, der nie getrunken hat, fuhr plötzlich alkoholisiert Auto und hat einen Unfall gebaut. Wir haben dann Familienrat gehalten, zusammen mit Bertold. Er war es, der gesagt hat: 'Dann ziehst du zu mir.' Unter der Trennung von den Kindern litt ich wie ein Hund. Ich fragte mich lange Zeit immer wieder: Hatte ich das Recht, so egoistisch zu sein? Und ich kam zu dem Schluss: Das Recht habe ich. Was nützt den Kindern eine Mutter, die unglücklich ist.

In drei Monaten heiraten Bertold und ich: Das Dorfgasthaus räumt den alten Kinosaal aus, es kommen lange Tische rein, Kandelaber, eine Live-Band. Wenn ich schon noch mal heirate, dann richtig.»

Ina, 30: »Den Vibrator, den Sven mir zum Geburtstag geschenkt hat, haben wir zusammen benutzt« Ina ist mit Raimund verheiratet. Ihr Mann, sagt sie, sei ein Kopfmensch, plane das Leben präzise, sei zuverlässig. Dann gibt es noch Sven, 37, ebenfalls liiert und seit vier Jahren ihr Liebhaber. Mit Sven verbindet die Informatikerin experimentierfreudiger Sex. Die beiden Männer kennen sich, der Ehemann weiß aber nichts von dem Dreiecksverhältnis. Sie stehe zu ihrem Mann, sagt Ina, aber auch zur Lust auf Sven. Seit Ina mit ihrem Mann in eine andere Stadt gezogen ist und ihre Tochter Maureen bekommen hat, trifft sie ihren Liebhaber seltener. Seit neuestem gibt es Telefonsex, und der klappt vorzüglich bei den beiden.»Das ist eine irre Erfahrung«

»Es muss nicht immer alles im Halbdunkel unter der Bettdecke passieren, wie mit Raimund. Das ist eine irre Erfahrung, sich schön zu finden, zum Beispiel auch die rasierte Möse ästhetisch zu finden. Das war überhaupt ein Wahnsinnserlebnis. Ich hatte Sven erzählt, dass ich gerne mal sehen würde, wie das so aussieht, richtig rasiert. Da sagte er: 'Na, dann machen wir das eben mal.' Den Vibrator, den Sven mir zum Geburtstag geschenkt hat, haben wir am liebsten zusammen benutzt, zu zweit war es viel überraschender. Ich gebe zu, dass ich mich gar nicht getraut hätte, das Ding alleine zu benutzen, nachdem ich es ausgepackt hatte. Raimund hat das Teil nie zu sehen bekommen.

»Man sollte sich nicht fürchten«

Bei der Lust ist es eigentlich so wie bei anderen Situationen im Leben auch: Man sollte sich nicht fürchten, und wenn man sich nicht traut, muss man sich herantasten. Wie oft habe ich gedacht, ich müsste Raimund gegenüber ehrlich sein, die Karten auf den Tisch legen, einfach, weil es unfair ist, was ich mache. Sven hat mich dann davor bewahrt: ' Was willst du alles kaputtschlagen und ihm wehtun, damit ist doch keinem geholfen.' So rational kann einem so was nur ein Mann sagen. Raimund hätte es, glaube ich, gar nicht verstanden, in seiner Vorstellungskraft gab es so was wie einen Seitensprung gar nicht.

Dann kam meine Geburtstagsparty, wo sich Raimund und Sven kennen gelernt haben. Es war ein merkwürdiges Gefühl für mich, als sie miteinander quatschten oder auch nur nebeneinander standen. Was dachte Sven? Ahnte Raimund etwas? Wie sollte ich mich verhalten? Ich durfte mich nicht verraten.

»Sachen, von denen ich vorher nur geträumt hatte«

Mit Svens Hilfe traute ich mich, Sachen zu probieren, von denen ich vorher nur geträumt hatte oder die nur in meinen Fantasien vorkamen. Das machte einen ungeheuren Reiz aus. Die langen Telefonate in den letzten Wochen hatten am Ende immer mit Selbstbefriedigung zu tun. Ich wusste früher gar nicht, dass so etwas funktioniert und schön ist. Die Stimme des anderen zu hören, sein Stöhnen, sein Kommen. Als ich neulich mit Sven telefonierte, habe ich gesagt: 'Ich würde gerne mal wieder nach W. kommen.' Daraufhin er: ' Bringst du das Rasierzeug mit?' Der Blick auf seine großen Hände, wie er mit dem Rasiermesser so behutsam, so konzentriert über meine Haut streicht, das werde ich nie vergessen.

Ich stehe zu Raimund, aber auch zu etwas sexueller Freiheit. Manchmal denke ich darüber nach, dass einem schließlich keiner verbietet, nur weil man verheiratet ist, auch mal von fremden Kirschen zu naschen. Sven ist Taufpate von Maureen, ich wollte das gerne, er erst nicht, aber dann war er doch einverstanden. Ich glaube, ich kann mir dadurch ein Hintertürchen offen halten, dass wir im Zweifelsfalle über Maureen in Kontakt bleiben. Das ist ein bisschen egoistisch von mir, das gebe ich zu.»

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg