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Bildband von Ashkan Sahihi : Porträt einer Stadt: die Berlinerin

Die Berlinerin hat einen ähnlich imposanten Ruf wie die Pariserin. Nur dass sie statt des französischen Schmollmunds eben die Berliner Schnauze zu bieten hat. Der Fotograf Ashkan Sahihi ist dem Mythos auf den Grund gegangen. 375 Berlinerinnen hat er sich genauer angesehen.

Anhand von 375 Frauen wagt der Fotograf Ashkan Sahihi ein Porträt der Stadt Berlin. Dazu hat er sie "sortiert": In 35 unterschiedlichen Kategorien wie Beruf, Alter, Lebensentwurf oder gesellschaftliche Schicht. Neben jedem Foto ist ein kurzer Fragebogen abgebildet, den die fotografierten Frauen handschriftlich ausgefüllt haben. Darin beschreiben sie beispielsweise ihr Verhältnis zu Berlin, aber auch, was das eigene Leben ausmacht. Ob Szenefrau oder alleinerziehende Mutter, Schauspielerin oder Angestellte. Sie blicken mal offen, mal reserviert in die Kamera. Und am Ende steht vor allem eines fest: DIE Berlinerin gibt es genauso wenig wie DIE Französin. Aber die Vorstellung davon bleibt verführerisch.

Diese menschliche Momentaufnahme einer Stadt ist noch bis zum 10. Januar 2016 in der Galerie im Neuköllner Körnerpark zu sehen.

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Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?