Berlin
Kundin beleidigt Handwerker rassistisch und sperrt ihn ein

Handwerker in Berlin (Symbolbild)
Der Handwerker in Berlin musste seine Arbeit abbrechen (Symbolbild)
© Anastasiya Amraeva / Imago Images

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Routinearbeit wird zum Albtraum: Eine Mieterin in Berlin verhält sich aggressiv gegenüber einem Handwerker und lässt ihn nicht aus der Wohnung. Der Staatsschutz ermittelt.

In Berlin hat eine Kundin einen Handwerker rassistisch beleidigt und in ihrer Wohnung eingesperrt. Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts leitete Ermittlungen gegen die 63-Jährige ein, wie die Berliner Polizei am Freitag mitteilte.

Demnach alarmierte der Vorgesetzte des 28-Jährigen die Polizei. Der Handwerker habe sich zu Reparaturarbeiten in der Wohnung im Bezirk Charlottenburg befunden. Dabei habe sich die Bewohnerin und Auftraggeberin zunehmend aggressiv gegenüber dem Mann verhalten und ihn rassistisch beleidigt.

Berlin: Frau muss sich unter anderem wegen Bedrohung mit Waffen verantworten

Als der Handwerker daraufhin seine Arbeit abbrach und gehen wollte, habe die Frau ihn daran gehindert, die Wohnungstür versperrt und den Mann mit Reizgas bedroht. Der Handwerker habe daraufhin seinen Chef angerufen, der die Polizei verständigte. Die 63-Jährige habe sich auch gegenüber den Polizisten verhetzend über den Handwerker und dessen Hautfarbe geäußert. Die Frau muss sich nun wegen des Verdachts der verhetzenden Beleidigung, der Freiheitsberaubung und der Bedrohung mit Waffen verantworten.

AFP
lw

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