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DENNIS HOPPER: Beatnik, Punk, Yuppie

Er ist Schauspieler, Regisseur, Maler und Fotograf. Jetzt erscheint ein Buch mit verloren geglaubten Bildern von Dennis Hopper aus den Jahren 1962-68.

Im Oktober trafen sich der Amerikaner Dennis Hopper, 65, und der Franzose Milan Vukmirovic, 31, Kreativchef bei Jil Sander, in Paris. Gemeinsam präsentierten sie das Hopper-Fotobuch »1712 North Crescent Heights«. Der stern bat beide zu einem Gespräch über Mode, Fotografie und die wilden Sechziger.

Milan Vukmirovic

: Die Pariser Modeszene reißt sich um dich. Kaum eine Schau, in der du nicht in der ersten Reihe sitzt. Guckst du dir die Kleider an oder die Mädchen?

Dennis Hopper

: Was glaubst du wohl? Aber es ist tatsächlich so, dass mich auch Kleider interessieren. Mode ist ein wichtiger Teil unserer Kultur. Als junger Mann war ich komplett antimodisch eingestellt. In Hollywood kam man damals ohne Anzugjacke und Krawatte in kein einziges Lokal rein. Abends war der Sunset Strip ein Meer von dunklen Anzügen. Dagegen habe ich mit T-Shirt, Levi's und Beatnik-Gehabe revoltiert.

Vukmirovic

: Was ich vor allem an dir bewundere: Du hast immer gegen die »Political Correctness« angekämpft. Und du hast alle möglichen Sachen in deinem Leben gemacht: gemalt, Regie geführt, geschauspielert, fotografiert.

Hopper

: Ja. Erst war ich ein Bohemien, dann ein Beatnik, danach ein Hippie, später ein Punk, schließlich ein Yuppie. Ich habe alles mal mitgemacht.

Vukmirovic

: Zu welcher Gruppe zählst du dich jetzt?

Hopper

: Nur noch zum Establishment. Aber es geht mir gut dabei. Alle Veränderungen hatten was für sich. Und meine Protesthaltung habe ich irgendwie behalten.

Vukmirovic

: War es für deine Generation leichter zu protestieren?

Hopper

: Die Fronten waren klarer. Der Vietnamkrieg war einfach ein Fehler. Schwarze durften nicht im selben Busabteil fahren oder ins selbe Klo pinkeln wie Weiße. In so einer Welt wollte ich nicht leben.

Vukmirovic

: Damals regierte vielleicht noch die Politik die Welt, nicht die Wirtschaft. Jetzt geht's bei allem nur ums Geld, vor allem in unseren Branchen: Modekollektionen und Filme kosten zu viel Geld, um unbekümmert an ihnen arbeiten zu können.

Hopper

: Gerade in der Modewelt scheint vieles nach eingefahrenen Regeln zu laufen.

Vukmirovic

: Ein paar Sachen kann man bewegen. Als ich zu Jil Sander kam, waren da zwanzig Jahre lange keine schwarzen Models über den Laufsteg gegangen. Ich bin stolz, dass ich das ändern konnte. Doch Filme eignen sich wohl besser als Mode, um für Überzeugungen zu kämpfen.

Hopper

: Nur, wenn sie dich deine Filme machen lassen. Es gab nicht viele wirklich kreative Momente in meinem Leben. Ich habe viel zu wenig erreicht. Es ging mir immer wie einem Kirchenmaler in Italien, der ohne Gönner arbeitslos war. Aber wenn ich keine Filme machen konnte, habe ich eben gemalt oder fotografiert - Hauptsache, ich konnte mich irgendwie ausleben, mich ausdrücken.

Vukmirovic

: Hast du heute das Gefühl, dich ausgedrückt zu haben?

Hopper

: Das schafft man nie. Kaum lehnt man sich befriedigt zurück, fängt es woanders an zu jucken. Das hält einen am Leben. Da sind zum Beispiel jetzt diese digitalen Geschichten, die die Filmarbeit revolutionieren. Früher brauchte man Beleuchter, Kabelträger, jede Menge Leute, die man bezahlen musste. Heute kann jeder für zehntausend Dollar seinen eigenen Digitalfilm machen. Ich habe gerade meinen ersten gedreht, eine Acht-Minuten-Lovestory über ein obdachloses Mädchen in L. A. Das New Yorker Whitney Museum of American Art hat ihn gekauft. Das Beste an der Digitaltechnik ist ja, dass ich nicht mehr mit einem Drehbuch herumgehen und betteln muss, bloß um dann doch nur in den Fahrstuhl zurückgeschoben zu werden.

Vukmirovic

: Hast du eigentlich auch mal als Modefotograf gearbeitet?

Hopper

: Für »Vogue« und »Harper's Bazaar«. Mode bietet fantastische Möglichkeiten für einen Fotografen, man kann außerordentlich viel Spaß dabei haben. Ich würde zum Beispiel gern mal Haute- Couture-Kleider in WCs fotografieren. Das wären dann meine Haute-Toilette-Bilder.

Vukmirovic

: Die Mode sollte Fotografen die Chance geben, spannende Bilder zu schaffen. Fotografie, die nur Mode zeigt, ist langweilig. Aber manchen gefallen Experimente nicht, einigen ist zu viel Nacktheit dabei.

Hopper

: Wir sind gerade mal bei der Nacktheit angelangt, da soll schon wieder Schluss damit sein?

Vukmirovic

: Eben. Was ist Schlimmes an nackten Körpern? Das einzig Schockierende an ihnen ist doch, dass sie verkaufen helfen. Wenn ich nach Afghanistan blicke und dort die Frauen sehe, die ihre Gesichter verstecken müssen und behandelt werden wie Tiere, dann denke ich, dass die wirklichen Probleme nicht in ein bisschen zu viel Nacktheit liegen.

Hopper

: Ich kann es auch verstehen, wenn Fotografen wie Terry Richardson in ihren Modefotos Pornodarsteller auftreten lassen. In meinem Digitalfilm tritt eine echte Stripperin auf, und sie legt eine wunderbare, das Herz rührende Szene hin. Eine echte Schauspielerin hätte so etwas nie gewagt.

Vukmirovic

: Wie hast du eigentlich diese unbekümmerte, intime Atmosphäre auf deinen Bildern hinbekommen? Die Leute sehen aus, als wüssten sie gar nicht, dass sie fotografiert werden.

Hopper

: Die waren das einfach gewöhnt, weil ich sie ständig geknipst habe. Die Kamera hatte ich immer bei mir. Die meisten von ihnen waren noch völlig unbekannt. Ich habe Warhols Tomatensuppendose für 75 Dollar gekauft! Handgemalt!

Vukmirovic

: Waren die Sechziger eigentlich wirklich so wild?

Hopper

: Für einige jedenfalls. Es war die Zeit des Protests, die Zeit der »Freedom of Sex«-Bewegungen, es gab viel LSD und noch mehr Marihuana. Und es gab tatsächlich diese »Love-Ins«: 25.000 Leute versammelten sich im Golden State Park von San Francisco, sie kifften, schluckten Acid und bumsten. Ich habe mich damals für sehr raffiniert und cool gehalten. Doch in Wirklichkeit waren wir sehr naiv. Wir waren wie die Versuchskaninchen: Oh, eine neue Droge! Muss ich gleich mal einschmeißen!

Vukmirovic

: Es ist wohl Teil der menschlichen Natur, dass man sich irgendwann langweilt. Man will immer wieder etwas Neues erleben.

Hopper

: Der Maya-Kalender spricht von Neunjahreszyklen.

Vukmirovic

: Erinnerst du dich eigentlich an jedes einzelne deiner Fotos? Wo es entstand, unter welchen Umständen?

Hopper

: Ja. Leider. Als meine Tochter Marin mir die Bilder zeigte, die sie da ausgegraben hatte, wollte ich viele von denen gar nicht mehr sehen.

Vukmirovic

: Warum nicht?

Hopper

: Ich wollte nicht meine junge Frau wiedersehen, nicht mal meine kleine Tochter. Ich wollte mich nicht an die schönen Sommer erinnern, an das Strandleben und die Partys. Ich hätte es vorgezogen, nur noch die schreckliche Zeit unserer Scheidung im Kopf zu haben. Marin hat ein wunderbares Buch aus den Fotos gemacht, es ist eine Art Ode an die Familie geworden. All das hatte ich aus meinem Leben schon längst herausgeschnitten.

Aufgezeichnet von Dirk van Versendaal

Dennis Hopper: »1712 North Crescent Heights«, Greybull Press

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg