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Fetisch "Female Masking": Durch ein bisschen Latex wird Christian zur Frau

Sie sind fasziniert von Latex und nutzen diesen Fetisch, um mithilfe von Masken und Kostümen in verschiedene Frauenrollen zu schlüpfen: "Female Masker" werden die wie Puppen wirkenden Anhänger der Szene genannt. Die Fotografin Corinna Kern hat einige von ihnen begleitet.

"Schon seit meiner Kindheit bin ich fasziniert von Latex", erzählt Christian alias Chrissie Seams. Den Wunsch, in die Haut einer Frau zu schlüpfen, hatte Christian das erste Mal als 14-Jähriger, als er ein Model in Dessous betrachtete.

"Schon seit meiner Kindheit bin ich fasziniert von Latex", erzählt Christian alias Chrissie Seams. Den Wunsch, in die Haut einer Frau zu schlüpfen, hatte Christian das erste Mal als 14-Jähriger, als er ein Model in Dessous betrachtete.

Schon als 14-Jähriger wollte Christian gerne einmal in die Haut einer Frau schlüpfen. Er war fasziniert von den Dessous und den Kurven, doch am meisten liebte er schon immer das Gefühl von Latex. Heute besitzt er mehrere Kostüme und Masken, durch die er in die Rollen verschiedener Frauen schlüpfen kann. Er ist ein sogenannter "Female Masker". 

"Masken sind ein kulturelles Phänomen seit prähistorischen Zeiten", sagt Fotografin Corinna Kern, die mehrere Personen aus der Szene begleiten hat. "Ursprünglich verwendet als Verkleidung, zum Schutz oder in Ritualen, haben sie in den letzten Jahren neue Kanäle gefunden, zum Beispiel im 'Female Masking'." Dieser Lifestyle sei eine weltweit wachsende Subkultur, die aus dem Wunsch der Beteiligten entsprungen sei, sich in ein weibliches Alter Ego zu verwandeln. Oft gehört zu dieser Rolle nicht nur das Kostüm, sondern eine eigene Persönlichkeit und Lebensgeschichte. Die Masken werden gepflegt und verschönert und sind oft mehrere Hundert Euro wert.

Die Motivation, der auch "Living Doll" genannten Menschen, ist laut der Fotografin genauso unterschiedlich wie ihre Herkunft, ihr Alter oder auch ihr Geschlecht. Männer sind in der vor allem in Deutschland, den USA und England verbreiteten Szene zwar klar in der Überzahl, doch auch Frauen nutzen die Masken, um in andere Rollen zu schlüpfen. Eine von ihnen ist Katrina aus Hannover, die Corinna Kern begleitet hat. Die 46-Jährige liebt es zu provozieren und ist regelmäßig in einem ihrer Outfits in der Öffentlichkeit unterwegs. "Du bist abgeschottet von deiner Umwelt, wie in einem Kokon. Die Menschen können dich nicht sehen. Sie sehen deine Mimik nicht, ob du lachst oder weinst", erklärt Katrina. Latex sei für die meisten etwas Perverses, sie wolle den Leuten zeigen, dass es "einfach noch viel mehr gibt, als sie denken". 

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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