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US-Präsidentschaftskandidatin: Hillary Clinton - schon sehr früh auf Tuchfühlung mit der Macht

Ob als Studentin, Rechtsanwältin oder als First Lady: Was auch immer Hillary Clinton getan hat, wo sie ist, ist oben. Rückblick auf die frühen Jahre der ersten US-Präsidentschaftskandidatin.

Hillary Clinton am Wellesley College

1965, nach der Schule, begann Hillary Rodham wie sie damals hieß, zu studieren: Politikwissenschaft und Psychologie am Wellesley College, einem Elite-College in Massachusetts

Hillary Clinton will zurück ins Weiße Haus. Dort, wo sie bereits acht Jahre gelebt hat und auch danach noch ein- und ausging. Erst als First Lady an der Seite des 42. US-Präsidenten Bill Clinton, später dann als Außenministerin in der Regierung von Barack Obama. Die Adresse Pennsylvania Avenue 1600 ist sozusagen ihre zweite Heimat - doch der Weg dahin ist noch lang: Die Nominierung als offizielle Präsidentschaftskandidatin der Demokraten war nur eine Formsache. Danach geht der Marsch erst richtig los.

Hillary Clinton ist vielen suspekt

Ihr Gegner Donald Trump mag zwar unflätig von den Bühnen herab herumpöbeln, aber die Herzen seiner Fans brennen. Hillary dagegen spricht niemand die Fähigkeit und die Erfahrung ab, die Vereinigten Staaten zu regieren - doch sehr vielen Amerikanern ist sie suspekt. Zu sehr ein Gewächs des Washingtoner Politbetriebs, zu viele Skandale und Skandälchen, zu kalt, zu berechnend, zu unsympathisch.


Und die Umfragen erst. Ihr Konkurrent Trump leistet sich einen Fauxpas nach dem anderen, doch seine Beliebtheitswerte steigen. Zurzeit liegt er in den Erhebungen sogar hauchdünn vor Clinton. Das war schon häufiger so und muss nichts heißen - aber noch einen Kampf ums Weiße Haus kann und will die 68-Jährige sicher nicht verlieren. Nicht so wie 2008 als sie schon in den Vorwahlen gegen Barack Obama unterlag.

Beim Blick zurück auf ihr frühes Wirken jedenfalls wird klar: Leicht gemacht hat sie es sich nie. Und ihr Herz war schon immer kampfeslustig.

nik