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Miroslav Tichý: Der späte Ruhm eines verrückten Huhns

Die Geschichte klingt wie im Märchen: Jahrzehntelang fotografierte Miroslav Tichý in einer tschechischen Kleinstadt heimlich Frauen - und galt als verrückt. Heute, im Alter von 79 Jahren, ist er ein Star.

Kaum ein Fotograf ist dieser Tage so angesagt wie der Tscheche Miroslav Tichý. Kürzlich wurden seine Werke am Broadway präsentiert. Seit dem 25. Juni hängt eine Auswahl seiner Fotografien in der Berliner Galerie Arndt & Partner. Und vom 15. Juli an widmet ihm das Kunsthaus Zürich gar erstmals eine umfangreiche Werkschau.

Der plötzliche Ruhm des inzwischen 79-Jährigen war alles andere als vorhersehbar: In seiner mährischen Heimat galt Tichý als verschroben und verrückt. Scheinbar verwirrt lief er durch die Straßen und knippste immer wieder das eine: Frauen beim Flanieren durch die Stadt, Frauen im Schwimmbad, im nachbarschaftlichen Gespräch, beim Einkauf oder Frauen im Fernsehen. Oftmals fokussierte er sich nur auf bestimmte Körperteile: ihre Fesseln, Taillen oder Gesichter. In geradezu obsessiver Manier schoss er über Jahrzehnte hinweg täglich hundert Fotografien, die er anschließend mittels eines selbst gebauten Vergrößerungsapparats sorgfältig überarbeitete. Er kolorierte oder retuschierte dabei einzelne Ausschnitte und setzte sie zum Teil in individuelle, handgefertigte Rahmen ein.

Geboren wurde Tichý 1926 in einer mährischen Kleinstadt. Nach einer Ausbildung an der Prager Kunstakademie begann er in den späten 40er Jahren eine viel versprechende Karriere als Maler und Zeichner. Die totalitären Verhältnisse entfremdeten ihn jedoch bald der offiziellen Kultur. So wandte sich Tichý der Fotografie zu.

Selbst gebaute Kameras

Mit den kommunistischen Behörden lag er permanent überkreuz, und zehn Jahre seines Lebens verbrachte er abwechselnd im Knast oder in der Psychiatrie. Doch seine Zeit in Freiheit nutzte der Künstler ausgiebig: Im freiwillig gewählten sozialen Abseits schuf Tichý zwischen 1955 und 1985 ein höchst originelles fotografisches Werk von großartiger formaler Qualität. Für seine Arbeiten verwendete er - wohl vor allem aus materiellen Gründen - fast ausschließlich selbst gebautes Equipment. Aus Konservendosen, Brillengläsern und Holzkisten bastelte er sich mit viel Geschick und Fantasie eigene Kameras. Dieser Umstand trägt nicht unerheblich zu der Eigenständigkeit seines Stils bei - bei Tichý ist tatsächlich jedes Foto ein "Original".

Bereits vor 15 Jahren hat Miroslav Tichý seine photographische Arbeit aufgegeben. Seine künstlerische Entdeckung begann auf der von Harald Szeemann kuratierten Biennale von Sevilla 2004, als sine Werke erstmals ausgestellt wurden und binnen kürzester Zeit weltweite Anerkennung fanden. Nun dürfen sich auch die deutschen Fotoliebhaber ein eigenes Bild davon machen, wie nah Genie und Wahnsinn hier zusammenliegen.

Carsten Heidböhmer

Ausstellungen:

"Miroslav Tichý"
Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1, CH-8001 Zürich
15. Juli bis 18. September 2005
Öffnungszeiten Di-Do 10-21 Uhr, Fr-So 10-17 Uhr
Eintritt: 14 Schweizer Franken, 8 (reduziert)
www.kunsthaus.ch

"Miroslav Tichý"
Galerie Arndt & Partner
Zimmerstraße 90-91, 10117 Berlin
25. Juni bis 8. August 2005
Öffnungszeiten : Di-Sa 11-18 Uhr
www.arndt-partner.de

Carsten Heidböhmer
Themen in diesem Artikel
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
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Füllhorn Rente 63 ?
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