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Roskilde-Festival in Dänemark: Love and Peace und Paul McCartney

Naked Run, Alkohol und Paul McCartney: 100.000 Menschen haben tagelang vor den Toren Kopenhagens gefeiert. Am Samstagabend ist das Roskilde-Festival zu Ende gegangen. Zum Abschluss gab es den Ex-Beatle.

Paul McCartney

Das Highlight zum Schluss: Paul McCartney trat am Samstagabend beim Festival in Roskilde auf. Die Gelegenheit für viele Fans, den ehemaligen Beatle live zu sehen. Sie würden nicht enttäuscht. McCartney spielte über zwei Stunden und gab auch Beatles-Klassiker zum Besten.

Bestenlisten anzulegen ist ein beliebter Sport - auch bei Musikfestivals. Wer hat das beste Line-Up, die schönsten Bühnen, das aufregendste Rahmenprogramm? Das Roskilde Festival braucht sich in keinem dieser Bereiche zu verstecken - soviel steht schonmal fest.

Wie jedes Jahr schafft es das kleine "Städtchen" Roskilde vor den Toren Kopenhagens mit seinen rund 100.000 Besuchern und über 30.000 Freiwilligen ein einzigartiges „Nonprofit“-Festival auf die Beine zu stellen. Ob das innovativste Camp gekürt wird oder eine Gruppe ein Silent Dinner ausrichtet, der Fokus liegt vor allem auf einem: Gemeinsamkeit. "Take good care of each other", "Roskilde Festival brings out the best in you" sind nur zwei der Slogans, denen der Besucher immer wieder begegnet. Roskildes Interesse daran, allen Beteiligten ein nachhaltiges, idealerweise sogar lebensveränderndes Erlebnis zu ermöglichen, ist keine Masche, sondern echt.

Davon zeugen die zahllosen Veteranen, die seit mehreren Jahrzehnten hierherkommen, die vielen zum Teil internationalen Freundschaften - sogar Partnerschaften, die hier entstanden sind - und die Armee von Freiwilligen, insbesondere diejenigen über 50, die jedes Jahr ein gutes Stück ihrer Lebenszeit diesem, ihrem Festival widmen. 

Unabhängig davon, ob das Roskilde Festival in Internationalen Bestenlisten besteht oder nicht: Das 45 Jahre alte „Nonprofit“-Festival im kleinen Lande Dänemark ist und bleibt einzigartig.

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