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Die wilde Schönheit der Straße: Street Photography: Was der Rinnstein hergibt

Wer das Besondere im Alltäglichen sucht, muss nur die Augen aufmachen: Die Fotografen vom "Observe Collective" knipsen auf der ganzen Welt, was ihnen auf der Straße vor die Kamera kommt.

Die Blicke sind aufs Handy gerichtet, und draußen zieht die Großstadt unbemerkt an der Bahn vorbei - in diesem Fall Tokio.

Die Blicke sind aufs Handy gerichtet, und draußen zieht die Großstadt unbemerkt an der Bahn vorbei - in diesem Fall Tokio.

Hochglanz-Bilder von scheinbar perfekten Menschen: Genau die wollen die Fotografen vom "Observe Collective" nicht schießen. Sie fasziniert das Alltägliche - und das finden sie auf der Straße. 13 Fotografen gehören zum "Street Photography"-Kollektiv. Sie alle sind keine Profis, sondern begeisterte Hobbyfotografen.

Die 13 sind über die ganze Welt verteilt, von Miami bis St. Petersburg, von Rio de Janeiro bis Iserlohn. In der Stadt in Nordrhein-Westfalen wohnt Michael May. Eigentlich arbeitet er als Bildredakteur für eine Tageszeitung - und ist damit der Einzige im Kollektiv, der mit Fotos seine Brötchen verdient. Alle anderen verdienen ihren Unterhalt als Architekten, Werbegrafiker, Straßenmusiker oder auch Manager.

Danielle Houghton, die einzige Frau im Kollektiv, wurde im Juli von der "Irish Times" als Amateurfotografin des Jahres ausgezeichnet. Bald will die Gruppe ein Buch mit ihren Bildern veröffentlichen. Wer darauf nicht warten möchte, findet hier mehr Impressionen von der Straße.

 

 

 

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