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Multimedia-Interview

Fotografin aus der VIEW Fotocommunity: Harte Realität trifft auf sanfte Emotionen

Für eine Vorstellung im Multimedia-Format haben wir unser VIEW-Fotocommunity-Mitglied Antje Kröger zum Interview gebeten. Wenn ihr jemand sagt, dass sie anders fotografiert, fühlt sie sich auf ihrem Weg bestätigt.

Fotografin aus der VIEW Fotocommunity: Harte Realität trifft auf sanfte Emotionen
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Subtile Erotikfotografie
Sinnliche Poesie der Vergangenheit

"Sei mutig, sei anders, sei unbequem, sei das, was deine Integrität und kreative Vision verlangt – ganz egal, was die Auf-Nummer-Sicher-Geher, die Gewohnheitstiere, die Alltagsmenschen sagen." Diesem Zitat von Cecil Beaton kann Antje Kröger nur zustimmen. Sie lebt und arbeitet als freie Fotokünstlerin in Leipzig. Sie ist Künstlerin, Denkerin, Freigeist, Provokateurin und Frau mit einem Medium: dem Bild. 

Im Fokus ihrer Arbeit steht der Mensch – mit all seinen Emotionen und Facetten

Antje Kröger bedient ein breites Spektrum: Ihre Tätigkeiten reichen vom Porträtieren anspruchsvoller Einzelkunden bis hin zu umfassenden künstlerischen Arbeiten in den Bereichen Film, Kunst, Musik und Co. Im Fokus ihrer Arbeit steht der Mensch. Mit all seinen Facetten und Emotionen, denn Kommunikation mit dem Gegenüber ist der Kern ihrer Werke. Mit einem hohen Anspruch fotografiert sie Akt, gibt Fotokurse und Workshops, bei denen der Fokus auf dem "Sehen" liegt, hilft anderen dabei, ihr künstlerisches Potential zu entdecken und zeigt, was es braucht, um Fotografie zu mehr als nur der Darstellung eines Menschen zu machen. 

"Ich erschaffe mit meinen Bildern einen Blick hinter die Fassade"

"Fotografieren bedeutet für mich mehr als nur die Kamera zu bedienen. Ich erschaffe einmalige Situationen und Momente mit einem einfühlenden Blick hinter die Fassade. So entstehen komplexe Bilderwelten, in denen man mehr sehen kann als das, was auf den ersten Blick erscheint", schreibt die Fotografin über sich selbst.

Nach zwanzig Jahren ihrer künstlerischen Arbeit ist es nun soweit: Ihre Werke zusammengefasst in einem Buch.  260 Seiten, 80 Texte, 101 Bilder. Eindrücke, die ihr Leben prägten, sie geformt und entwickelt haben. Das Buch "Trümmer" kann bis 31. Dezember vorbestellt werden.


Mehr Fotos von Antje Kröger in der VIEW Fotocommunity

gho
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.