Das Kind, das nicht existiert
Die Kenianerin Edith Magomere Ingasiani wanderte nach Saudi-Arabien aus und wurde dort schwanger. Da unverheirateten Frauen, die ein Kind zur Welt bringen, die Haft droht, hielt sie ihre Schwangerschaft geheim. Ihre Tochter Blessings Iminza erhielt keine Geburtsurkunde – Edith Magomere Ingasiani fand sich in einer bürokratischen Sackgasse wieder. Acht Jahre dauerte es, bis Mutter und Tochter nach Kenia gelangten. Fotografin Kiana Hayeri macht auf die Bedingungen der Gastarbeiterinnen aufmerksam.
© Kiana Hayeri, for The New York Times