Nach dem Fund von mutmaßlich gefährlichen Stoffen im Keller eines Wohnhauses in Freiburg ist die Substanz von Spezialkräften kontrolliert gesprengt worden. Sobald sichergestellt ist, dass für die Bewohner keine Gefahr mehr ausgeht, wird die Sperrung des Bereichs aufgehoben, wie die Polizei mitteilte.
Bei dem gesprengten Stoff handle es sich möglicherweise um getrocknete Pikrinsäure, hieß es. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Chemikalien bereits seit vielen Jahren in dem Keller gelagert worden sein. In getrocknetem Zustand gilt die Substanz als hochexplosiv.
Bislang sind laut Polizei keine Hinweise zu Sachschäden eingegangen. Verletzt wurde demnach niemand. Der geräumte und gesperrte Gefahrenbereich rund um den Sprengort in der Fehrenbachallee betraf drei Wohnhäuser. Über die App Katwarn war eine amtliche Warnung herausgegeben worden.