Das sonnige Wetter lässt die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen steigen. Am Mittwoch klettert sie im Tagesverlauf in höheren Lagen von der mäßig auf erheblich, in niedrigeren Lagen von gering auf mäßig, wie die Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt mitteilt. Die fünfstufige Skala, mit der die Lawinengefahr eingeordnet wird, geht von gering bis sehr groß.
Mit der Sonneneinstrahlung werde der Nassschnee in Kombination mit dem Altschnee zum Problem, hieß es. "Vor allem in extrem steilem Gelände lösen sich nasse Lockerschnee- und Schneebrettlawinen von selbst oder durch geringe Zusatzbelastung. Nasse Locker- und Schneebrettlawinen erreichen mittlere Größe."
Zudem könnten sich an noch nicht entladenen Steilhängen mit glattem Untergrund jederzeit nasse, mittelgroße Gleitschneelawinen lösen.