Brauchtum Viele Schaulustige beim Berchinger Rossmarkt

Pferde werden beim Berchinger Rossmarkt durch die Innenstadt geführt. Jedes Jahr kommen Tausende Besucher zu dem eintägigen Wint
Pferde werden beim Berchinger Rossmarkt durch die Innenstadt geführt. Jedes Jahr kommen Tausende Besucher zu dem eintägigen Wintervolksfest, um prachtvoll geschmückte Pferde und Gespanne zu sehen. Foto
© Armin Weigel/dpa
Der Berchinger Rossmarkt ist ein Spektakel mit langer Tradition. Im Mittelpunkt stehen festlich geschmückte Pferde.

Tausende Schaulustige haben die bunt herausgeputzten Pferdegespanne beim Berchinger Rossmarkt bestaunt. Bei frostig-sonnigem Wetter präsentierten Pferdehalter stolz ihre Tiere. Rund 100 Pferde waren laut Veranstaltern dabei - vom Pony bis zum Kaltblüter.

Etwa 200 Fieranten boten bei dem Markt ihre Waren an. Pferde werden heutzutage nicht mehr verkauft, sondern lediglich geschmückt und gezeigt.

Politischer Festredner bei dem Winterfest im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz war Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU). Auch die Kundgebungen haben Tradition beim Berchinger Rossmarkt.

Jahrhundertealte Tradition

Die Veranstaltung geht auf einen Erlass aus dem Jahr 1722 zurück, nach dem Pferdebesitzer ihre Tiere für Gesundheitsuntersuchungen vorführen mussten. Damit sollten Seuchen vermieden werden. Eine ähnliche Vorschrift hatte es in Berching bereits seit 1678 gegeben.

Von 1926 an fand dann ein Pferde- und Fohlenmarkt statt. In den 1960er-Jahren wandelte sich die Veranstaltung schließlich zu einer Pferdeschau.

dpa

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