Haselnuss-Nougat-Crème
Rückruf: Salmonellengefahr in Nudossi

Einige Nudossi-Dosen könnten Salmonellen enthalten. (Archivbild). Foto: picture alliance / Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/ZB
Einige Nudossi-Dosen könnten Salmonellen enthalten. (Archivbild). Foto
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Wer die Haselnuss-Nougat-Crème Nudossi mag, sollte genau hinschauen: Wegen Salmonellengefahr wurden Gläser zurückgerufen. Was Betroffene jetzt wissen müssen.

Die Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH ruft bestimmte Chargen der Haselnuss-Nougat-Crème Nudossi (300 Gramm) zurück. Es handelt sich um das Produkt mit 36 Prozent Haselnüssen ohne Palmöl (GTIN 4018087009331), wie das Unternehmen mitteilte. Betroffen seien Gläser mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 1. August und dem 30. September 2026, die in mehreren Bundesländern vertrieben wurden.

Im Rahmen von Eigenkontrollen sowie weiterführender Untersuchungen ist den Angaben zufolge in einzelnen Chargen ein positives Testergebnis auf Salmonellen festgestellt worden. Die zuständigen Behörden seien in die weiteren Schritte eng eingebunden, hieß es. Nach aktuellem Stand deute vieles auf einen kontaminierten Rohstoff als Auslöser hin.

Produkte nicht verzehren

Verbraucherinnen und Verbraucher werden gebeten, die Produkte nicht zu verzehren und sie zu entsorgen. "Eine Rückgabe im Handel ist nicht vorgesehen." Für die Erstattung genüge es, ein Foto des Produkts mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum per E-Mail an kundenservice@vadossi.de zu senden und die Kontoverbindung anzugeben.

Bei einer Salmonellenerkrankung können verschiedene Symptome auftreten, die sich typischerweise einige Zeit nach der Infektion bemerkbar machen, etwa plötzlicher Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen, leichtes Fieber und Kopfschmerzen.

Für wen kann Salmonellenerkrankung gefährlich werden?

Für bestimmte Personengruppen kann eine Salmonellenerkrankung gefährlicher sein und zu schwereren Krankheitsverläufen führen, beispielsweise für Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen oder Schwangere. Menschen, die das Lebensmittel verzehrt haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten zum Arzt gehen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen.

Laut der Firma hat es einen solchen Vorfall in der Unternehmensgeschichte bisher nicht gegeben. Man überprüfe mit externer Beratung nun die Prozesse im Wareneingang, Lieferanten sowie die Qualitätssicherung, hieß es.

dpa