Leichtathletik
Petros in deutscher Rekordzeit Dritter bei Halbmarathon

Amanal Petros (M) beim Start des Halbmarathons Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Amanal Petros (M) beim Start des Halbmarathons Foto
© Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Amanal Petros hat in Rekordzeit erneut das Podium beim Berliner Halbmarathon erreicht. Bei kühlen Temperaturen konnte auch Esther Pfeiffer eine neue persönliche Bestzeit aufstellen.

Amanal Petros hat in deutscher Rekordzeit den dritten Platz beim Berliner Halbmarathon belegt. Der 30 Jahre alte Athlet von Hannover 96 überquerte nach 59:22 Minuten die Ziellinie, elf Sekunden hinter dem Sieger Andrea Kiptoo. Der Kenianer passierte mit seinem Landsmann und Pacemaker Dennis Kipkemoi zeitgleich das Ziel.

Der Berliner Kurs liegt Petros. Bereits vor einem Jahr hatte er als Dritter für einen deutschen Rekord gesorgt. Damals war er der erste deutsche Läufer, der mit 59:31 Minuten unter einer Stunde geblieben war. Nun schaffte er wie erhofft erneut eine Rekordzeit. "Es war schwer, es war kalt und sehr windig", sagte Petros, der eine Zeit um 59:00 Minuten angepeilt hatte, "ich wollte den Europarekord angreifen, das hat leider nicht geklappt."

Internationale Bestzeiten blieben diesmal auch aufgrund der kühlen Temperaturen aus. Der Kenianer Eric Kiptanui hatte 2018 in 58:42 Minuten gewonnen, im vergangenen Jahr hatte die Äthiopierin Fotyen Tesfay nach 63:35 Minuten das Ziel erreicht. 

Drei deutsche Frauen unter den besten Zehn

Ihre Landsfrau Likina Amebaw siegte bei der diesjährigen Auflage in 65:10 Minuten. Die 28-Jährige gewann vor der Kenianerin Diasila Jerono, die elf Sekunden hinter Amebaw die Ziellinie überquert hatte. Dritte wurde ihre Landsfrau Veronica Loleo.

Esther Pfeiffer verbesserte bei ihrem fünften Platz ihren persönlichen Rekord auf 67:25 Minuten. Zwei Plätze hinter Pfeifer kam die Tübingerin Eva Dieterich in 67:56 Minuten ins Ziel. Domenika Mayer aus Regensburg belegte in 68:35 Minuten mit Rang neun als dritte Deutsche einen Top-Ten-Platz.

dpa