Die BR Volleys brauchen in den Playoffs um die deutsche Meisterschaft nur noch einen Sieg für den Finaleinzug. In der heimischen Max-Schmeling-Halle besiegten die Berliner den Rivalen VfB Friedrichshafen zum Auftakt der Halbfinalserie mit 3:1 (29:31, 25:18, 25:23, 25:17). Mit einem Sieg im zweiten Spiel am kommenden Samstag in Friedrichshafen (20.00 Uhr/Dyn) stünde der deutsche Volleyball-Rekordmeister, der den zehnten Titel in Serie anpeilt, im Finale.
Der erste Satz war vor 4.329 Fans hart umkämpft. Die Hausherren wehrten mehrere Satzbälle ab, gerieten am Ende aber in Rückstand. Dann übernahmen die Berliner die Kontrolle. Es gab zwar viele enge Ballwechsel, doch der Hauptstadtclub brachte zweimal ein Polster durch. Kapitän Ruben Schott schlug den Block an und stellte auf 2:1.
Hanes bringt Ass um Ass
Im vierten Satz zeigten sich die Volleys in der Defensive stark. Dazu trafen Schott und Moritz Reichert schwierige Schläge aus spitzem Winkel. Das sechste Ass von Jake Hanes sorgte für das 16:8 und die Vorentscheidung.
Die Rivalität zwischen beiden Clubs prägt den deutschen Volleyball seit Jahrzehnten. Seit 1997 gab es keinen anderen Meister. Berlin hat inzwischen 15 Titel, die Häfler 13.
Im anderen Halbfinale spielt der Hauptrunden-Erste SVG Lüneburg gegen Düren. Weil Lüneburg auch im Finale des CEV-Cups steht, wurden beide Halbfinal-Serien von der Liga verkürzt, um Terminprobleme zu vermeiden.