Drei Wochen nach einem Brand in einem Einfamilienhaus in Lübeck ist ein schwer verletzter Jugendlicher gestorben. Der 16-Jährige erlag am Donnerstag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte.
Das Feuer war am 15. April im Obergeschoss des von einer fünfköpfigen Familie bewohnten Hauses im Stadtteil St. Jürgen ausgebrochen. Der Vater hatte die Flammen bemerkt und zunächst versucht, den Brand selbst zu löschen.
Als sich das Feuer weiter ausbreitete, alarmierte er die Feuerwehr. Die Eltern sowie die beiden Töchter im Alter von 10 und 19 Jahren konnten das Haus unverletzt verlassen. Der 16 Jahre alte Sohn wurde schwer verletzt und nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Inzwischen gehen die Ermittler von einem technischen Defekt als Auslöser des Feuers aus.