Die Rettung des vor Timmendorfer Strand an der Ostsee gestrandeten Wals kostete bislang etwa 40.000 Euro. Die Kosten seien durch den Einsatz der Bagger, der Freiwilligen Feuerwehr und weiterer Maßnahmen entstanden, sagte der Bürgermeister der Gemeinde an der Lübecker Bucht, Sven Partheil-Böhnke, und fügte hinzu, dass Schleswig-Holstein helfe: "Das Land unterstützt und beteiligt sich an den Kosten."
Der Buckelwal war am Montagmorgen auf einer Sandbank entdeckt worden. Mit Hilfe einer gegrabenen Rinne befreite er sich in der Nacht zum Freitag. Nun komme es darauf an, dass der Wal im offenen Wasser bleibt und möglichst in die Nordsee schwimmt, erklärte der Biologe Robert Marc Lehmann. Noch sei er nicht in Sicherheit. Seine Befreiung von der Sandbank sei bisher nicht seine Rettung, sondern nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Zu Hause sei er erst im Atlantik.